In den Stanley Cup Playoffs geht es in den Arenen traditionell etliche Dezibel lauter zu als in der regulären Saison. Für die Heimmannschaft muss das aber nicht immer positiv sein, wie ein Coach wissen ließ. Bei den Canadiens hoffen sie auf mehr Tore ihrer Topreiche, während es diesbezüglich bei Mitch Marner von den Vegas Golden Knights keinen Grund zur Klage gibt. Bei den Anaheim Ducks steht Jackson LaCombe vor einem Franchise-Rekord und die Carolina Hurricanes können wieder auf Rookie-Verteidiger Alexander Nikishin zurückgreifen. Am heutigen Mittwoch stehen zwei Spiele auf dem Programm.
Sabres-Coach Ruff mahnt zur Besonnenheit
Wenn die Stimmung in der eigenen Arena wie in einem Hexenkessel hochkocht, gereicht das dem Heimteam nicht zwangsläufig zum Vorteil. Diese Erfahrung mussten sowohl die Buffalo Sabres als auch die Montreals Canadiens in den Auftaktserien der Playoffs machen. 1:2 lautete die Bilanz beider Klubs vor eigenem Publikum. In Spiel 1 (Mi. 7 p.m. ET; Do. 1 Uhr MESZ) der Zweiten Runde in der Eastern Conference zwischen den Sabres und den Canadiens wird es auf den Rängen im KeyBank Center in Buffalo erneut heiß hergehen.
Sabres-Trainer Lindy Ruff mahnt seine Mannen deshalb vorsorglich zur Besonnenheit „Manchmal ist es nämlich so, dass einen die Fans mit ihrer Euphorie dazu verleiten, verrückte Aktionen im Spiel zu machen. Man möchte die Zuschauer ja auch gut unterhalten. Aber das darf nicht der Hauptanspruch sein. In erster Linie kommt es darauf an, dass wir unsere Partien daheim gewinnen“, erklärte er.























