Die Colorado Avalanche hat Spiel 2 in der Zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 gegen die Minnesota Wild am Dienstagabend in der Ball Arena mit 5:2 gewonnen und führt in der Best-of-7-Serie mit 2:0. Dabei profitierten die Avalanche von starken Special Teams, fünf unterschiedlichen Torschützen und einer herausragenden Vorstellung von Nathan MacKinnon.
Der Schneeball-Effekt: Wenn Tore zur Nebensache werden
Nach dem 15-Tore-Spektakel in Spiel 1, das Colorado mit 9:6 gewann, fielen auch in Spiel 2 viele Tore, wenn auch gerade einmal halb so viele. Und trotzdem: Erstmals in ihrer Franchise-Geschichte gelangen der Avalanche in den ersten zwei Spielen einer Playoff-Serie 14 eigene Tore. Die Kombination aus 22 Treffern in der Colorado-Minnesota-Serie macht sie erst die zweite Serie in den letzten 30 Jahren mit mindestens so vielen Toren. Die zweite ist die zwischen den Edmonton Oilers und den Calgary Flames (23 Tore in der Zweiten Runde der Stanley Cup Playoffs 2022).
„In den Playoffs ist es so schwer, zu produzieren“, weiß MacKinnon, der das Erfolgsgeheimnis aber wo ganz wo anders sieht: „Über die Jahre haben wir verstanden, dass du keinen Punkt erzielen musst, um der Mannschaft zu helfen. Es gibt so viel Zeit, in der du den Puck nicht hast. Während einer Saison kann man diesbezüglich mal ein wenig faul werden, aber jetzt gerade ist jeder Wechsel so wichtig. Vielleicht läuft es nicht perfekt, aber die richtigen Absichten zu haben, ist alles, was du von dir selbst und deinen Teamkollegen erwarten kannst. Die Mannschaft kommt an erster Stelle. Darum geht es zu diesem Zeitpunkt in der Saison. Du musst kein Tor schießen oder einen Assist geben. Es ist ein Schneeball-Effekt.“






















