Bis es soweit ist, müssen sich die Jets mit dem Ausfall arrangieren. Als ersten Schachzug beförderten die Trainer den 31-jährigen Drew Stafford in die erste Sturmreihe neben Mark Scheifele und Nikolay Ehlers.
"Stafford traf in der vergangenen Saison 21 Mal für uns und punktete regelmäßig, also wird er die Lücke zwischen Mark und Nik füllen. Sie hatten im letzten Jahr schon ziemlichen Erfolg miteinander. Zu etwa der gleichen Zeit begann Ehlers auch ein paar Tore für uns zu knipsen", erzählte Maurice.
Am Montag wurde die Durchschlagskraft der neuen ersten Reihe zum ersten Mal auf die Probe gestellt, als die Calgary Flames im MTS Centre gastierten. Nach 60 Minuten stand ein glatter 2-0 Heimsieg für die Blauen zu Buche. Dass sich die harmlosen Flames als ein äußerst dankbarer Gegner in dieser kritischen Phase erwiesen, sollte die Leistung der Jets jedoch nicht schmälern.
Mit Dustin Byfuglien und Kapitän Wheeler setzten zwei gestandene Leader des Teams ein Zeichen für die Moral. Dank der frisch eingefahrenen Punkte rangieren die Jets in der Tabelle nur noch knapp hinter einem Wild Card Platz. Die Jets haben ein Exempel statuiert und bewiesen, dass sie auch ohne ihren Torjäger, der im Schnitt 0,88 Punkte pro Spiel sammelt, im Rennen um die Playoffplätze mithalten können.
Laines Ausfall könnte den Rest des Teams noch weiter zusammen schweißen. Gegen die Flames hat dies funktioniert. Dies erkannte auch Flames Keeper Chad Johnson.
"Es schien so, als ob sie da draußen dieses gewisse Extra hatten. Ich weiß nicht, was es war", erklärte Johnson. "Sie haben hart gegen uns gespielt und die Pucks tief gebracht. Sie haben das Momentum genutzt und einfach dieses bisschen Mehr gegeben. Den Sieg einfach ein kleines bisschen mehr gewollt."