Die Konstanz in den Reihen von Carolina bedeutet aber nicht, dass die Verantwortlichen nicht doch noch gewillt wären, in den kommenden Wochen die ein oder andere Neuverpflichtung vorzunehmen, wenn sich die Gelegenheit zu einer sinnvollen Verstärkung bietet. Das machte der GM vor Kurzem mehr als deutlich.
"Wenn wir die Möglichkeit haben uns zu verstärken, werden wir uns garantiert intensiv damit beschäftigen. Ich werde also nicht sagen, dass wir gar nichts mehr machen. Allerdings werden wir mit Bedacht vorgehen. Wir bauen gerade an einem Team, das es in den Playoffs weit bringen kann. Wir wollen den Stanley Cup holen. Darum geht es uns hier", sagte Waddell selbstbewusst.
Zu einem wichtigen Faktor für die Zukunft der Organisation wird dabei auch die weitere Entwicklung rund um die Corona-Pandemie werden. Damit verbunden sind für alle gewisse Unsicherheiten, die eine langfristige Planung deutlich erschweren.
"Bisher ist das alles prima gelaufen von Seiten der Liga. Da gilt es allen Beteiligten unseren Dank auszusprechen. Die hinter uns liegende Postseason hätte gar nicht besser durchgeführt werden können unter diesen Umständen", betonte Brind'Amour.
Im Hinblick auf den Spielplan der Saison 2020/21 sind sich aber alle in Reihen der Hurricanes bewusst, dass das Vorhaben, eine Saison mit 82 Spielen in der regulären Saison zu absolvieren, mit großen Herausforderungen verbunden sein wird.
"Uns ist klar, dass das eine enorme Kraftanstrengung bedeutet. Mitentscheidend wird sein, ob wir wieder Fans in die Stadien lassen dürfen. Wenn wir keine Zuschauer kommen können, wird es wirtschaftlich hart. Diese Probleme haben aber nicht nur wir. Das betrifft alle Teams", erklärte GM Waddell.