"Sie waren am Anfang stärker, aber im zweiten und dritten Drittel waren wir das bessere Team", analysierte Josi nach der Niederlage gegen die Rangers am Samstag. "Wir hatten viele Chancen, besonders im letzten Drittel, aber wir müssen im Powerplay besser abschließen... Wir hatten viele Chancen und da müssen wir ein Tor machen."
Diese Schwäche im Abschluss gilt es nun zu überwinden. Die Predators hatten das Torschussverhältnis mit 25:15 deutlich auf ihrer Seite, doch an Torwart Henrik Lundqvist kamen sie einfach nicht vorbei. Im Powerplay konnten sie selbst bei fünf Versuchen kein Tor erzielen, kassierten dabei aber einen Konter, den Jesper Fast im Nachfassen verwertete. Die Rangers trafen, während Josi auf der Strafbank saß. Der Trainer der Predators Peter Laviolette zeigte sich nach dem Spiel relativ zufrieden mit der Leistung und der Entwicklung seines Teams, allerdings nicht mit dem Ergebnis.
"Unser Job ist es Punkte zu sammeln, heute haben wir keinen geholt", sagte er. "Wir befinden uns aber noch am Beginn der Saison und wir haben uns von Spiel zu Spiel verbessert. Das war heute nicht anders, nur das Ergebnis hat nicht gestimmt."
Jetzt sollten sie schnell einen Weg finden, ebenso auswärts das richtige Ergebnis herzustellen. Den November beginnen sie mit vier Spielen auf fremdem Eis. Dabei treffen sie auf die San Jose Sharks, die Anaheim Ducks, die Los Angeles Kings und die Columbus Blue Jackets. Insgesamt tragen die Predators im November sieben Spiele im eigenen Stadion aus und gehen sieben Mal auf Reise. Dabei können sie wertvolle Punkte im Rennen auf die Playoffplätze sammeln, oder auch liegenlassen. Man kann sich im November, an so einem frühen Zeitpunkt der Saison zwar keinen Platz in den Playoffs sichern, doch man kann ihn sehr wohl verspielen.