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5. Powerranking: Enger zusammengerückt

Für manchen Titelaspiranten wird es brenzlig, auch im Powerranking dieser Woche

von Bernd Rösch @nhlde / NHL.com/de Chefautor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Samstag auf Sonntag.

Während die Spitzenteams der Liga ihre Stärke untermauerten, rückte im Mittelfeld des Klassements die Konkurrenz noch enger zusammen, da die zunächst schwächer in die Saison gestarteten Mannschaften kräftig zulegten.

Die New York Rangers (3-0-1) holten die meisten Punkte, gefolgt von den Columbus Blue Jackets (2-0-2), den Detroit Red Wings (3-0-0) und Philadelphia Flyers (3-0-0), die ebenso in jedem ihrer Auftritte zu Zählbarem kamen, wie die Vancouver Canucks (1-0-2), St. Louis Blues (2-0-0), Florida Panthers (2-0-0) und Nashville Predators (2-0-0). Nichts auf der Habenseite zu verbuchen, gab es dagegen für die Edmonton Oilers (0-3-0), Chicago Blackhawks (0-2-0) und Colorado Avalanche (0-2-0).

 

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1. Nashville Predators (13-3-0, Vorwoche: 1)

Von Erfolg zu Erfolg ziehen die Nashville Predators an der Spitze der Western Conference. In der vergangenen Woche bauten sie durch doppelte Punktgewinne bei den Avalanche (4:1) und Dallas Stars (5:4 OT) ihre Siegesserie auf fünf Spiele aus.

Als dreifacher Torschütze des Presidents' Trophy Gewinners 2017/18 zeichnete sich Center Colton Sissons (3 Tore) aus und ihr Schweizer Teamkapitän Roman Josi (1 Tor, 2 Assists) brachte es ebenso wie Center Nick Bonino (3 Assists) auf drei Scorerpunkte.

Die in der Fremde noch immer ungeschlagenen Predators (8-0-0) setzen ihre Auswärtstour bei den Anaheim Ducks, San Jose Sharks und Arizona Coyotes fort, ehe sie zuhause die Los Angeles Kings empfangen.


2. Tampa Bay Lightning (12-4-1, Vorwoche: 2)

Mit sechs Punkten aus den vier Partien gegen die Ottawa Senators (4:3 OT, 4:6), Oilers (5:2) und New York Islanders (4:2) verteidigten die Tampa Bay Lightning ihre Tabellenführung in der Eastern Conference.

Der Knoten platzte bei Tampa Bays Rookie Mathieu Joseph, der seine ersten vier NHL-Tore markierte und zu einem weiteren Treffer die Vorarbeit leistete. Teamkapitän Steven Stamkos (2 Tore, 3 Assists) und Verteidiger Ryan McDonagh (5 Assists) teilen sich mit dem 21-jährigen Rechtsaußen den ersten Platz in der teaminternen Wochenwertung.

Die Lightning begeben sich auf einen Roadtrip während dem sie in den nächsten sieben Tagen auf die Buffalo Sabres, Pittsburgh Penguins und Flyers treffen.

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3. Toronto Maple Leafs (11-6-0, Vorwoche: 3)

Zweimal durften sich die Toronto Maple Leafs vor heimischer Kulisse auszeichnen. Sie taten dies gegen die Vegas Golden Knights (3:1) und New Jersey Devils (6:1) mit Bravour, doch zum Abschluss ihres Wochenpensums mussten sie sich, zu Gast bei den Boston Bruins (1-5), deutlich geschlagen geben.

An jeweils drei ihrer insgesamt zehn Treffer waren Verteidiger Morgan Rielly (1 Tor, 2 Assists), Rechtsaußen Connor Brown (2 Tore, 1 Assist) sowie die Center John Tavares (2 Tore, 1 Assist) und Nazem Kadri (2 Tore, 1 Assist) beteiligt.

Gelegenheit ihre Auswärtspleite in Boston Vergessen zu machen, haben die Maple Leafs auf ihrer Reise durch Kalifornien gegen die Kings, Sharks und Ducks. 


4. Winnipeg Jets (9-5-1, Vorwoche: 5)

Zurück von ihrer Europa-Tour präsentierten sich die Winnipeg Jets gut akklimatisiert, indem sie im heimischen Bell MTS Place Colorado (5:2) bezwangen.

Zu Winnipegs Matchwinner avancierte Rechtsaußen Blake Wheeler (1 Tor, 4 Assists), der ein 5-Punkte-Spiel absolvierte und dabei die Marke von 400 Assists knackte. Auch Center Mark Scheifele (1 Tor, 2 Assists) bekamen die Avalanche nicht in den Griff.

In den nächsten sieben Tagen gastieren die Devils, die Washington Capitals und die Sabres in der Hauptstadt der kanadischen Provinz Manitoba.

 

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5. Minnesota Wild (10-4-2, Vorwoche: 4)

Von einer 3:4-Niederlage bei den Sharks ließen sich die Minnesota Wild nicht aus der Bahn werfen. Sie sorgten umgehend für Wiedergutmachung mit doppelten Punktgewinnen innerhalb von 24 Stunden im Staples Center der Kings (3:1) und im Honda Center der Ducks (5:1).

Center Mikko Koivu (5 Assists) bereitete fünf Tore vor, Rechtsaußen Mikael Granlund (3 Tore, 1 Assists) war Wilds bester Vollstrecker und der Schweizer Rechtsaußen Nino Niederreiter (1 Tor, 1 Assist) beendete in L.A. seine saisonübergreifend 22 Partien währende Torflaute.

Zum Abschluss ihrer Auswärtstour treten die Wild gegen die Blues an. Im zweitägigen Rhythmus empfangen sie anschließend die Capitals, die Canucks und die Sabres.


6. Washington Capitals (7-5-3, Vorwoche: 7)

So richtig rund läuft es bei den Washington Capitals noch nicht. Zwar gelangen ihnen zwei Heimsiege gegen die Oilers (4:2) und Penguins (2:1), doch diesen ließen sie auf eigenem Eis eine 1:2-Niederlage gegen die Blue Jackets folgen.

Washingtons punktbester Akteur war mit vier Assists Verteidiger John Carlson, der aufgrund einer Verletzung jedoch nur zwei Spiele bestreiten konnte. Auf drei Scorerpunkte kamen die Center Evgeny Kuznetsov (3 Assists) und Nicklas Backstrom (3 Assists).

Als nächsten Gegner erwartet der amtierende Stanley Cup Champion in der Capital One Arena die Coyotes. Es folgen Gastauftritte bei den Wild, Jets und Avalanche.

Video: PIT@WSH: Oshie schießt spät hoch ein


7. Pittsburgh Penguins (7-5-3, Vorwoche: 6)

Mit einem 4:0-Sieg gegen die Coyotes beendeten die Pittsburgh Penguins am Samstag ihren Negativlauf von vier Niederlagen in Folge, darunter zwei in der vergangenen Woche, zuhause gegen die Devils (1:5) und bei den Capitals (1:2).

Auf Schlussmann Casey DeSmith, der sich mit 39 Saves seinen zweiten Saison-Shutout, den dritten seiner NHL-Karriere, verdiente, konnten sich die Penguins ebenso verlassen, wie auf ihren Teamkapitän Sidney Crosby (2 Tore, 1 Assist) und Linksaußen Jake Guentzel (3 Assists), die vergangene Woche ihre besten Scorer waren.

Die Penguins bekommen nun die Gelegenheit bei den Devils Revanche zu nehmen, empfangen anschließend die Lightning und statten daraufhin der kanadischen Hauptstadt Ottawa einen Besuch ab.


8. Boston Bruins (9-5-2, Vorwoche: Verfolger)

Die Boston Bruins zeigten in den vergangenen sieben Tagen zwei Gesichter. Gegen Dallas (2:1 OT) und Toronto (5:1) behielten sie im TD Garden die Oberhand, doch zwischendurch kassierten sie auch eine 5:8-Heimschlappe gegen die Canucks.

Rechtsaußen David Pastrnak (4 Tore, 1 Assist) feierte im Spiel gegen die Maple Leafs sogar einen Hattrick und Center Patrice Bergeron (2 Tore, 3 Assists) war in allen drei Auftritten seiner Bruins an Toren beteiligt wie Center David Krejci (5 Assists).

Kaum Zeit zum Ausruhen bleibt den Bruins in den nächsten sieben Tagen, in denen sie nach ihrer Heimpartie gegen die Golden Knights auswärts bei den Avalanche, Stars und Coyotes antreten.


9. Montreal Canadiens (9-5-3, Vorwoche: Verfolger)

In nur einer ihrer letzten vier Partien blieben die Montreal Canadiens punktlos. Im Madison Square Garden unterlagen sie den New York Rangers (3:5), nachdem sie zuvor aus dem Barclays Center von Brooklyn gegen die Islanders (4:3 SO) zwei Punkte entführten. Einer Heimniederlage gegen die Sabres (4:5 OT) folgte ein Zweier im Bell Centre gegen die Golden Knights (5:4).

Linksaußen Max Domi (2 Tore, 6 Assists) war der überragende Akteur der frankokanadischen Offensivabteilung, gefolgt von Center Jonathan Drouin (2 Tore, 3 Assists) sowie den Flügelstürmern Tomas Tatar (4 Tore) und Andrew Shaw (3 Tore).

Zu innerkanadischen Aufeinandertreffen im Westen des Landes kommt es für die Canandiens in Edmonton, Calgary und Vancouver.


10. San Jose Sharks (8-6-3, Vorwoche: 8)

Die mit viel Vorschusslorbeeren in die Saison gestarteten San Jose Sharks durften nach dem 4:3-Heimerfolg glauben, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinden. Doch was folgten waren zwei Auswärtsniederlagen in Dallas (3:4) und in St. Louis (0:4). Sind die Sharks, doch nicht so stark, wie ihr hochkarätig besetzter Kader vermuten ließe?

Verteidiger Brent Burns (4 Assists) und der Schwede Marcus Sorensen (1 Tor, 2 Assists) erfüllten und überboten die Erwartungen.

Einen Zahn zulegen müssen andere, wenn in den kommenden sieben Tagen die Calgary Flames, Predators, Maple Leafs und Blues den Sharks einen Besuch abstatten.


Die Verfolger: Dallas Stars (V), Calgary Flames (-), Columbus Blue Jackets (-), Colorado Avalanche (9), Philadelphia Flyers (-)

Von Vorwoche nicht mehr gelistet: New Jersey Devils (V), New York Islanders (V), Edmonton Oilers (10)

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