Wird auf Pekka Rinne Verlass sein?
Nach zwei glorreichen Auftritten in Spiel 3 und 4 mit einem Gegentorschnitt von 1,01 und 96,2 Prozent Fangquote hatte Pekka Rinne im Tor der Predators in Spiel 5 erneut keinen so guten Tag. Gleich drei Mal musste er sich in den ersten 20 Minuten geschlagen geben und wurde in der ersten Pause durch seinen Ersatzmann Juuse Saros ausgetauscht.
"Das ist unsere Gelegenheit", sagte Rinne am Samstag. "Und ich denke man unternimmt alles in seiner Macht stehende und bereitet sich so gut wie möglich vor." Der finnische Torhüter ist Profi genug, um diesen Rückschlag gut wegzustecken und über sich hinauszuwachsen.
Wird es die Penguins lähmen, dass der Stanley Cup im Gebäude sein wird?
Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass eine Mannschaft, die 3-2 in der Serie führt am Ende nicht gewinnt. Allerdings hatten die Penguins diese Situation erst vor einem Jahr, als sie mit einer 3-2 Führung in der Serie zu den San Jose Sharks mussten und dort 3-1 das Spiel und damit den Stanley Cup gewannen. Die Voraussetzungen waren sogar schlechter, denn sie hatten durch eine Niederlage zu Hause in Spiel 5 den vorzeitigen Coup verpasst gehabt.
Wer hat den besseren Start?
In Spiel 5 war es eindeutig der gute Start der Penguins, der das Spiel deutlich prägte und ein Zeichen setzte. Bereits nach wenigen Sekunden traf Crosby nach schöner Einzelleistung den Pfosten und holte eine Strafzeit heraus, die Justin Schultz für das 1-0 der Hausherren nutzen konnte. Pittsburgh kann sehr viel von der sicher überkochenden Atmosphäre abschöpfen, wenn sie von Beginn an präsenter sind, als sie sich in den vorherigen Auswärtsspielen gezeigt haben. Im Gegenteil können die Predators mit viel Energie und Einsatz das Publikum noch weiter anstacheln.