2. Du hattest in der NHL als Spieler einige Stationen, wo Du tätig warst. Von welchen Trainern dort hast Du Dir am meisten abgeschaut oder welche Trainer haben Dich am meisten fasziniert und warum?
Darryl Sutter, mein erster Trainer bei den San Jose Sharks und Claude Julien, in Boston waren für mich die zwei besten Trainer meiner Karriere. Sie haben mich gelehrt, wie man sich in der NHL durchsetzt. Mit viel Arbeit und Disziplin kann man viel erreichen und ich wurde von ihnen immer fair behandelt. Daher waren sie für mich mit Abstand die beiden besten und auch prägendsten Trainer.
3. Als Bundestrainer müsstest Du hoffen, dass möglichst viele deutsche NHL-Spieler die Playoffs verpassen bzw. früh ausscheiden, dass sie bei der WM auflaufen können. Wie siehst Du diese Diskrepanz?
Weil ich weiß, wie schön es ist in den NHL-Playoffs zu spielen, hoffe ich für die deutschen Spieler, dass sie diese mit ihren Mannschaften erreichen. Als Bundestrainer hoffe ich aber natürlich auch, dass der eine oder andere NHL-Spieler bei der WM in Köln auflaufen wird. Und ich denke auch, dass uns einige der Jungs, wie in Russland auch schon, unterstützen
werden.
4. Bei der letzten Heim-WM 2010 erreichte Deutschland das Halbfinale. Siehst Du diese Vorgabe als Bürde oder Ansporn den großen Nationen erneut ein Bein zu stellen?
Wir wollen jedem Gegner ein Bein stellen. Natürlich haben wir in unserer Gruppe große Aufgaben vor uns und müssen, wenn wir etwas erreichen wollen, den ein oder anderen schlagen. Wir wollen jedes Spiel gewinnen und wir wollen uns von der Weltrangliste her jährlich verbessern. Von daher werden wir gut vorbereitet in das Turnier reingehen und mit hoffentlich guten Zuschauern im Rücken alles versuchen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.