Am Mittwoch besiegten die Florida Panthers die Carolina Hurricanes in Spiel 4 des Eastern Conference Finales 2023 und zogen durch einen 4:0-'Sweep' in der Best-of-7-Serie vorzeitig in das Stanley Cup Finale ein, wo sie in der kommenden Woche auf den Sieger des Duells zwischen den Dallas Stars und Vegas Golden Knights treffen werden.

Bis dahin dürfen die Panthers etwas durchschnaufen und ein paar frische Kräfte für die kommende Herausforderung sammeln. Logisch, dass die Stimmung am Tag nach dem Weiterkommen am Donnerstag recht ausgelassen war.

Floridas Trainer Paul Maurice, der im Jahr 2002 mit den Hurricanes das Stanley Cup Finale gegen die Detroit Red Wings mit 1:4 verlor, freute sich insbesondere über die große Fanunterstützung in der FLA Live Arena: "Die Atmosphäre war herausragend. Es macht echt Spaß, hier vor unseren Fans zu spielen. Sie haben es verdient, dass sie jetzt das Stanley Cup Finale miterleben können."

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Angesprochen auf seine Erinnerungen an 2002 meinte er: "Das war damals eine komplett andere Zeit. Es hat sich so viel getan seither. Aktuell macht es mir persönlich sogar noch etwas mehr Spaß, um ehrlich zu sein. Diese Möglichkeiten bekommt man ja nicht so häufig. Jetzt weiß ich es viel mehr zu schätzen. Es fühlt sich anders an. Die Perspektive ändert sich im Laufe der Jahre. Ich genieße gerade jeden Augenblick."

In der Tatsache, dass sein Team bisher in der K.o.-Phase immer als Außenseiter anzutreten hatte, wollte der Coach keinen grundsätzlichen Nachteil sehen. "Es hat uns offensichtlich nicht geschadet, dass wir stets als Underdog in diesen Playoffs aufgetreten sind", meinte Maurice. "Unsere Herausforderungen waren immer groß, aber wir konnten uns dadurch jeden Abend neu beweisen."

Maurice

Veteran Eric Staal sah seinerseits ein einfaches Erfolgsrezept bei den Panthers. "Wir wollen einfach Eishockey spielen", erklärte er. "Wir verstehen uns gut, und uns ist es egal, wer gerade der Gegner ist. Wir haben das Selbstvertrauen, uns gegen jeden Gegner eine Chance auszurechnen. Wir sind bereit für alle Herausforderungen." Angespannt sei er nicht sonderlich, ließ er wissen. "Ich genieße einfach den Moment. Es ist so viel los in diesen Tagen, aber am Ende kommt es nur auf die Spiele an. Ich würde daher allen Mitspielern empfehlen, sich nur darauf zu konzentrieren. Man darf sich nicht ablenken lassen. Ich denke, das wissen auch alle hier."

Sam Reinhart betonte, dass er sich als frischgebackener Eastern Conference Champion nicht anders fühle als vorher. "Jetzt haben wir zum Glück erst einmal ein paar Tage Pause. Darauf freue ich mich sehr. Ansonsten machen wir einfach so weiter, hoffe ich", fügte er hinzu.