Panthers win with Bobrovsky shining

Die Florida Panthers untermauerten mit einem weiteren Heimsieg ihren Anspruch auf einen vorderen Platz in der Atlantic Division. Am Freitag gab das Team von Trainer Paul Maurice auf eigenem Eis in der Amerant Bank Arena von Sunrise den Pittsburgh Penguins mit 3:1 das Nachsehen.

Während es für die Penguins die vierte Niederlage in Serie war (0-2-2), durften sich die Panthers über ihren zweiten Heimerfolg am Stück und dem neunten in der laufenden Saison freuen (9-4-0). Unter den Teams der Eastern Conference konnten vor den eigenen Anhängern nur die Boston Bruins genauso oft doppelt punkten wie das Franchise aus Florida.

Die Panthers sind nun auch mit einer Bilanz von 16-8-2, 34 Punkten und einer Punktgewinnquote von 65,4 Prozent der direkte Verfolger des Divisionsersten aus Boston (17-5-3; 37 Pkt.; 74,0 Prozent).

Es war ein hart umkämpfter Sieg der Panthers, den erst in der Schlussminute Kapitän Aleksander Barkov mit einem Empty Netter unter Dach und Fach brachte. Der finnische Center hatte 27 Sekunden vor Spielende wenig Mühe, unbedrängt aus der neutralen Zone ins mittlerweile verwaiste Gehäuse der Penguins zum Endstand zu treffen. Zu den Matchwinnern und den Three Stars der Partie zählten jedoch Schlussmann Sergei Bobrovsky, und mit Siegtorschütze Eetu Luostarinen sowie dem zweifachen Vorbereiter Anton Lundell zwei weitere Landsmänner von Barkov.

PIT@FLA: Luostarinen versenkt den Puck zur Führung

Bobrovsky, der als Torwart der Columbus Blue Jackets bereits zweimal mit der Vezina Trophy ausgezeichnet wurde (2012/13, 2016/17) ist dabei, die Werte seiner besten Saison bei den Panthers zu überbieten. 2019/20 zu den Panthers gestoßen, brachte es der 35-Jährige in 54 Partien der Spielzeit 2021/22 bei einem Gegentorschnitt von 2,67 und drei Shutouts auf eine Rettungsquote von 91,3 Prozent. Aktuell steht er bei 91,3 Prozent mit einem Gegentorschnitt von 2,42 und zwei Shutouts.

Bei seinem jüngsten Auftritt wehrte er 26 Torschüsse der Penguins ab, darunter eine Großtat gegen Pittsburghs Kapitän Sidney Crosby als beim Stande von 2:1 noch knapp sieben Minuten auf der Uhr standen.

Nur einmal musste sich Bobrovsky bezwingen lassen. In der 29. Minute war es Reilly Smith, der allein vor ihm auftauchte und aus kurzer Distanz zum 1:0 der Penguins einnetzte. Die passende Antwort hatte noch im zweiten Drittel Verteidiger Oliver Ekman-Larsson mit dem Ausgleich parat, als er den Puck an Gästetorwart Tristan Jarry (30 Saves) vorbeistocherte.

"Wir haben weitergemacht, sind drangeblieben und haben das Spiel einfach gehalten. Im dritten Drittel waren wir als Team zusammengewachsen, und manchmal reicht ein solches Drittel. Wir nehmen den Sieg gerne mit. Er ist ein guter Torwart und wird jedes Mal da sein, wenn er gebraucht wird. Er hat uns in den ersten beiden Dritteln im Spiel gehalten und dann auch zum Ende hin einige wichtige Paraden gezeigt”, so der 32-Jährige über Bobrovsky. Ekman-Larsson markierte sein siebtes Saisontor und teilt sich damit den zweiten Platz unter den Blueliner-Torschützen mit Cale Makar von den Colorado Avalanche und Drew Doughty von den Los Angeles Kings) hinter Quinn Hughes (neun Tore) von den Vancouver Canucks.

PIT@FLA: Bobrovsky rettet großartig

Ein Sonderlob bekam der Panthers' Torwart ebenso von seinem Coach.

"Er hat den Unterschied ausgemacht. In der NHL wird es schwer, wenn man nicht so spielt, wie man es gerne hätte. Das zu korrigieren, ist nicht leicht. "Das erste Drittel verlief enger, als ich es mir gewünscht hätte, unser zweites Drittel hat mir auch nicht so gut gefallen. Wir hatten Glück bei diesem Auf und Ab, und das ist kein gutes Rezept. Aber ich denke, wir haben das im Schlussabschnitt behoben", analysierte Maurice den Spielverlauf.

Mit Bobrovsky im Kasten gewannen die Panthers ihre letzten vier Spiele, wobei er nur einmal mehr als ein Gegentor kassierte (beim 5:4-Sieg gegen die Dallas Stars am Mittwoch) und insgesamt 94,1 Prozent aller Schüsse abwehren konnte.

Beim jüngsten Auftritt auf die Siegerstraße schoss die Hausherren Center Luostarinen als er bei einem Distanzschuss nach gewonnenem Bully am schnellsten reagierte und den Rebound aus kurzer Distanz zum 2:1 versenkte.

"Pittsburgh hat eine sehr talentierte Mannschaft, sie haben viele Fähigkeiten und eine Menge großer Namen. Dieses Aufeinandertreffen hat Spaß gemacht, es war eine Herausforderung. Es war nicht einfach für uns, aber wir haben zusammengehalten. Wir haben uns durchgebissen und einen Weg gefunden, zwei Punkte gegen ein wirklich gutes Team zu holen", so Bobrovsky.

Bekanntschaft mit starken Gegnern werden die Panthers auch auf ihrer fünf Spiele umfassenden zehntägigen Auswärtstour machen, während der sie bei den Columbus Blue Jackets (7 p.m. ET; NHL.tv; Do. 1 Uhr MEZ), Seattle Kraken, Vancouver Canucks, Edmonton Oilers und Calgary Flames Station machen.

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