Am 15. Mai beginnt die IIHF Eishockey Weltmeisterschaft 2026 in der Schweiz. In Fribourg und Zürich werden 16 Mannschaften gegeneinander antreten, darunter auch das Team aus Österreich. Trainer Roger Bader wird mit einer Mischung aus einer erfahrenen Abwehr und jungen talentierten Stürmern ins Turnier gehen.
Im vergangenen Jahr durfte man bei der WM in Schweden und Dänemark einen großen Erfolg feiern. Dort schafften es die Underdogs aus den Alpen ins Viertelfinale und übertrafen deutlich das Ziel Klassenerhalt. Unter den letzten acht war dann aber mit einem klaren 0:6 gegen die Schweiz sofort Schluss. Trotzdem darf man auf die Leistung stolz sein. Der österreichische Verband ÖEHV gab am vergangenen Sonntag seinen Kader bekannt, mit dem es in die Schweiz geht.
„Wie jedes Jahr ist die Nominierung des WM-Kaders eine schwere Entscheidung“, betonte Bader. „Und darüber bin ich auch froh, denn sämtliche Spieler haben es mir schwer gemacht und ihre Visitenkarte im Zuge der WM-Vorbereitung hinterlegt. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesem Team unsere WM-Ziele erreichen werden. An oberster Stelle steht dabei nach wie vor der Klassenerhalt und dafür braucht es zwei Siege.“
In Gruppe A bekommt es Österreich in Zürich mit Ungarn, Großbritannien, Lettland, Deutschland, der Schweiz, Finnland und den USA zu tun.
Junge Talente sollen für die nötigen Tore sorgen
Im Angriff vertraut Bader auf einige erfahrene Veteranen, bringt aber auch junge Spieler mit viel Tempo und Talent in die Schweiz. Als Kapitän wird Peter Schneider die Mannschaft anführen. Wie die meisten seiner Mitspieler ist er in der heimischen ICE Hockey League tätig. Neben ihm wird Dominic Zwerger eine Führungsrolle übernehmen. Der wichtige Stürmer, der kürzlich in der Schweizer National League von Ambri-Piotta zum EHC Biel-Bienne wechselte, war mit sieben Punkten bei der vergangenen WM einer von Österreichs Topscorern, gemeinsam mit Schneider und Marco Kasper von den Detroit Red Wings.
„Es macht mich unheimlich stolz, dass ich die Jungs anführen kann bei dieser WM“, erklärte Kapitän Schneider auf der Webseite des ÖEHV. „Ich hoffe, ich kann meine Erfahrungen aus den letzten Weltmeisterschaften weitergeben, vor allem an die jungen Spieler, die erstmals dabei sind. Ein Großereignis ist immer ein bisschen anders als Vorbereitungsspiele. Da müssen wir richtig eingestellt sein.“
Das Team muss auf die NHL-Spieler Kasper, Marco Rossi und David Reinbacher verzichten. Erst am Mittwoch wurde bekannt, dass mit Vinzenz Rohrer immerhin Verstärkung aus der American Hockey League kommt. Rohrer schied mit den Laval Rocket aus den Playoffs aus. In der Schweiz holte er mit den ZSC Lions bereits zwei Mal die Meisterschaft.
„Wir freuen uns, dass es geklappt hat“, sagte Bader. „Vinzenz Rohrer ist ein wichtiger Baustein unseres Teams. Er bringt Schnelligkeit, Intensität und Leidenschaft ins Team hinein“.





















