Zum zweiten Mal in drei Tagen haben die Edmonton Oilers ein Offensivfeuerwerk abgebrannt. Am Sonntag überrannten sie die Anaheim Ducks im Rogers Place und gewannen mit 8:2. Überragender Akteur der Gastgeber war Connor McDavid. Er brachte es auf fünf Scorerpunkte (ein Tor, vier Assists). Leon Draisaitl sammelte zwei Zähler (ein Tor, ein Assist). Am Freitag hatte sich das Team aus Alberta bei den Washington Capitals mit 5:0 durchgesetzt.
„Man sieht das gestiegene Selbstvertrauen bei einigen Spielern. Vor allem bei McDavid drückt sich das in seiner Punkteproduktion und in seiner Spielweise aus. Aber das gilt im Grunde für viele aus unserem Team. Alle vier Reihen sind zuletzt richtig gut drauf gewesen“, sagte Trainer Kris Knoblauch nach dem klaren Heimerfolg gegen Anaheim.
In der Anfangsphase des ersten Drittels deutete noch nichts auf einen deutlichen Sieg der Oilers gegen die Ducks hin. Die Gäste aus Kalifornien gingen zweimal durch Max Jones in Führung (4./7.). Doch Edmonton gelang jedes Mal postwendend der Ausgleich durch Evander Kane (5.) und McDavid (10.). Ryan Nugent-Hopkins (13.) und Zach Hyman (18.) stellten den Zwischenstand im Anfangsdurchgang auf 4:2 und führten die Oilers damit auf die Siegerstraße.
Im zweiten und dritten Durchgang legte Edmonton jeweils zweimal nach. James Hamblin erzielte seinen ersten NHL-Treffer vor heimischer Kulisse (26.), bevor Hyman seinen Doppelpack perfekt machte (28.). Im weiteren Verlauf trugen sich noch Draisaitl (48.) und Mattias Ekholm (56.) in die Torschützenliste ein.
„Wir lagen mit 1:2 hinten und fanden trotzdem den Weg zurück ins Spiel. So etwas hatten wir im bisherigen Saisonverlauf des Öfteren vermissen lassen. Es ist gut zu sehen, dass wir ein Stück weit über Resilienz verfügen“, gab McDavid zu Protokoll.






















