Die Edmonton Oilers müssen am heutigen Dienstag im Heimspiel gegen die San Jose Sharks auf Leon Draisaitl verzichtet. Der deutsche Superstar hatte sich am Sonntag in der Partie gegen die Nashville Predators bei einem Check von Ozzy Wiesblatt in der Anfangsphase des ersten Drittels am Unterkörper verletzt. Nach zwei anschließenden Shifts blieb er in der Kabine.
„Leon wird nicht spielen. Im Laufe des Tages oder spätestens morgen werden wir genauer wissen, wie lange er nicht zur Verfügung steht“, sagte Trainer Kris Knoblauch nach dem Morning Skate der Oilers. Aus seinen Worten ist unterschwellig herauszuhören, dass Draisaitl möglicherweise mehrere Spiele ausfällt. Für Edmonton wäre dies in der aktuellen Lage sehr schmerzhaft. Ihr Vorsprung auf die Los Angeles Kings, die in der Western Conference als erste Mannschaft außerhalb der Playoffs-Zone liegen, beträgt gerade einmal vier Punkte.
Nach Ansicht von Ryan Nugent-Hopkins wird es nicht einfach, Draisaitl zu ersetzen. „Er zählt zu den Top-4-Scorern in der Liga und ist ein Elite-Spieler. Von daher kann kein einzelner Spieler sein Fehlen wettmachen, das funktioniert nur im Kollektiv. Wir müssen gemeinsam Wege finden, auch ohne ihn zu gewinnen“, verdeutlichte der Oilers-Stürmer.
Josh Samanski, der zweite Deutsche im Kader der Oilers, steht aufgrund der aktuellen personellen Situation vor einer Beförderung von der vierten in die dritte Reihe. „Er wird die dort die Centerposition einnehmen. Wir sind sicher, dass er das Zeug dazu hat und er diese größere Rolle gut ausfüllen wird“, verdeutlichte Edmontons Coach Knoblauch.


















