Die Penguins waren der zweimalige Stanley Cup Champion. Pittsburgh belegte mit 119 Punkten und einer Bilanz von 56-21-7 nach der Hauptrunde den ersten Platz in der Liga. Der Kader der Penguins war prominent besetzt. Zum Kern des Teams gehörten Mario Lemieux, Jaromir Jagr, Rick Tocchet, Larry Muprhy, Kevin Stevens, Ron Francis, Joe Mullen, Ulf Samuelsson und Tom Barrasso. Es war schwer vorstellbar, dass die Islanders dieses Spitzenteam ohne ihren besten Spieler Turgeon schlagen würden, der sich in der Serie gegen Washington zuvor verletzt hatte.
Die Penguins hatten ihrerseits zuvor die New Jersey Devils in fünf Spielen besiegt, und fast jeder in der Eishockeywelt hat einen ähnlichen Ausgang in dieser Serie vorausgesagt. Doch es sollte anders kommen. Die Islanders gewannen Spiel eins mit 3:2. Pittsburgh zeigte eine Reaktion und entschied die kommenden beiden Duelle für sich. Vor Spiel vier wollten die Penguins mit einem Sieg die Serie in den Griff bekommen, um sie in Spiel fünf zu Hause zu beenden. Doch die Islanders hatten andere Pläne. Die Widerstandsfähigkeit, die New York in der Serie gegen Washington gezeigt hatte, kam im Nassau Coliseum wieder zum Tragen. Es war ein wildes Hin und Her, bei dem sich beide Teams gegenseitig die Tore schenkten, aber New York setzte sich in Spiel vier mit 6:5 durch.
Obwohl die Islanders großen Mut und Entschlossenheit bewiesen und diese Serie zu einer Best-of-Three-Serie machten, gab es noch immer kaum jemanden, der ihnen ein Weiterkommen zugetraut hätte. Diese Tendenz wurde noch bestärkt, als Pittsburgh in Spiel 5 einen 6:3-Heimsieg errang. Danach ging es zurück nach Long Island, wo die Penguins die Serie beenden und ins Eastern Conference Finale einziehen wollten. Erneut entwickelte sich im sechsten Kräftemessen beider Kontrahenten ein ereignisreiches Spiel, das die New Yorker mit 7:5 gewannen und so ein alles entscheidendes siebtes Spiel erzwangen.