Als das große Transferhindernis innerhalb kürzester Zeit verschwand, waren die Auswirkungen enorm. Die beiden jüngsten Teams der Liga, die Tampa Bay Lightning und die Ottawa Senators, sicherten sich beim NHL Draft 1992 an Position eins und zwei die Dienste des tschechischen Verteidigers Roman Hamrlik bzw. des russischen Centers Alexei Yashin. Von da an ging es Schlag auf Schlag.
"Jeder hat gemerkt, dass wir solche Spieler früher und einfacher als in der Vergangenheit holen können, selbst wenn es ab und zu noch Fragezeichen hinter der Ausarbeitung von Vereinbarungen mit ihren vorherigen Teams gab", sagte Jack Ferreira, seinerzeit General Manager der San Jose Sharks.
Allein in der ersten Runde des NHL Drafts 1992 stammten elf der ersten 21 Spieler aus der Tschechoslowakei oder Russland. Neun weitere Osteuropäer fanden in der zweiten Runde einen Klub. Am Ende wurden 41 Russen und 20 Tschechoslowaken gedrafted. Hinzu kamen fünf Spieler aus den ehemaligen Sowjetrepubliken Lettland, Belarus und der Ukraine. Unter diesen waren Akteure, wie Darius Kasparaitis, Sergei Gonchar oder Martin Straka.
Diese Tendenz gefiel nicht jedem. "Nach zwei Dritteln der ersten Runde buhten die Fans vor Ort im Montreal Forum, weil so viele Europäer und Russen genommen wurden", rief der damalige GM der Winnipeg Jets, Mike Smith, in Erinnerung. "Doch das war ein Draft, bei dem jeder gerne europäische Spieler auswählte, weil man gemerkt hatte, dass sie hier eine gute Rolle spielen können."