Trotz zahlreicher Torchancen konnte Pittsburgh seine herausragende Ausgangssituation nach den ersten beiden Heimsiegen, welche dem Favoriten ursprünglich einmal eine beruhigende 2:0-Serienführung beschert hatten, nicht nutzen, musste nun akzeptieren, dass aus der ehemals als 'Best of 7' angesetzten Serie eine 'Best of 3'-.Auseinandersetzung wurde.
Ein herausragend aufgelegter Torhüter auf der Seite des Gegners wäre alleine allerdings noch kein Grund für die Penguins den schönen Serienvorsprung wieder herzugeben. Gepaart war der enttäuschende Rückschritt, gerade auch in Spiel Vier, mit deutlich zu vielen Gegentoren.
Wenn man es mit dem Toreschießen eine Zeit lang vergleichsweise schwer hat, dann darf man halt keine, oder aber eben nur sehr wenige Gegentreffer kassieren.
Doch auch damit hatten die Pens zuletzt deutlich mehr Probleme als ihnen lieb sein konnte. Immerhin neun Gegentreffer in zwei Auswärtsspielen in Nashville. Eindeutig zu viel, wenn man am Ende als Sieger das Eis in der Bridgestone Arena verlassen will, die als besonders heißblütig bekannten Fans dort nicht zur Hochform auflaufen lassen will.