Sens-Goalie Craig Anderson, zuletzt in herausragender Form, machte dabei diesmal allerdings nicht immer die allerglücklichste Figur. Die Treffer der Hausherren durch Clarke MacArthur und Tom Pyatt im weiteren Spielverlauf sollten am Ende nicht mehr reichen. Auch die 32 Rettungstaten welche Anderson am Ende in den Statistiken stehen hatte konnten das Blatt nicht mehr zu wenden helfen.
Bitter aus Sicht des Underdogs, neben der Torhüterleistung diesmal, vor allem aber auch, dass erneut vier Gelegenheiten im Powerplay komplett ungenutzt blieben. Eine inzwischen wahrlich unrühmliche Serie von aktuell 0:25 bei numerischer Überzahl. Das ist so einfach eine unglaublich schwere Hypothek, wenn man den Titelverteidiger am Ende ausschalten möchte.
Seit Spiel Zwei in der Serie gegen die New York Rangers, inzwischen also ganze neun Spiele, blieb das Powerplay der Hauptstädter inzwischen tatsächlich gänzlich ohne Torerfolg. Entschieden zu lang!
Und auch am Freitag hätte ein Powerplaytreffer den Sens am Ende wohl mitentscheidend weiter geholfen. Er gelang jedoch erneut nicht. Sehr zum Ärger der Gastgeber.
"Du kannst nicht erwarten, dass man den Titelverteidiger mit einer höchstens durchschnittlichen Leistung bezwingt" resümierte auch Clarke MacArthur nach der Heimpleite. "Wir brauchen unsere Topleistung. Die haben wir jedoch eindeutig nicht gezeigt heute."