Denn schließlich weist die Statistik der letzten Jahre aus, dass rund 80 Prozent der in Spiel Fünf siegreichen Teams bei vorherigem Seriengleichstand dann am Ende auch als Sieger aus der Serie hervorgehen. Deutet also aktuell tatsächlich schon sehr viel auf die Jungs aus Manhattan als Sieger des Duells hin.
Viel in Erinnerung hat der umjubelte Torschütze nach seinem Siegtreffer allerdings nicht mehr: "Nein, ich weiß gar nicht mehr wirklich was dann los war, ehrlich gesagt. Es ist auf jeden Fall ein großartiges Gefühl. Wir konnten das Spiel gewinnen und ich persönlich konnte etwas beitragen. Und es ist auch ein Stück weit eine Revanche für unsere Niederlage hier zuletzt nach Verlängerung."
Diesmal sahen die Rangers in der Verlängerung auch tatsächlich durchgängig deutlich besser aus, hatten das Spiel weitestgehend gut unter Kontrolle im Bell Centre in Montreal. Das Torschussverhältnis in der Overtime betrug bis zum Siegtreffer 10:3 zu Gunsten der Gäste.
Nach dem Spiel gab sich der Schütze des entscheidenden Treffers allerdings erstaunlich bescheiden: "In den Playoffs ist es ganz egal wer das entscheidende Tor schießt, solange das eigene Team am Ende dann gewinnt."
Dabei hatte der Stürmer nicht nur bei seinem Treffer zum 3:2 geglänzt. Zuvor hatte er schon Jesper Fast herrlich in Szene gesetzt, der dann den ersten Treffer des Abends erzielt hatte. Und das auch noch in Unterzahl. Hierbei pflückte er einen Pass von Montreals Alex Galchenyuk herrlich aus der Luft und spielte ihn dann gekonnt weiter zu Fast.