In der folgenden Saison 1978-79 begann die jahrelange Dominanz der Franchise dann allerdings deutlich spürbar nachzulassen. Zwar belegten die Canadiens weiterhin unangefochten den ersten Rang in der damaligen 'Prince of Wales Conference', doch die New York Islanders aus der 'Clarence Campbell Conference' lagen am Ende der regulären Saison erstmals auf der Spitzenposition der NHL, mit einem Punkt Vorsprung auf den Titelverteidiger.
Auch in den folgenden Playoffs des Frühjahrs präsentierten sich die Canadiens etwas schwächer als noch zuvor in den vorangegangenen drei Spielzeiten. Wie schon in den zwei Jahren zuvor traf das Team von Erfolgstrainer Bowman hier auf die Boston Bruins, diesmal allerdings schon im Halbfinale.
Es entwickelte sich zwischen beiden Erzrivalen damals eine sehr umkämpfte Serie. Die 'Habs' führten nach fünf Spielen knapp mit 3:2, doch Boston glich die Serie mit einem Sieg im sechsten Spiel noch einmal zum 3:3 aus.
Im entscheidenden siebten Spiel war nach den regulären 60 Minuten Spielzeit auf dem Eis dann auch noch immer kein Sieger auf dem Eis gefunden. Starspieler Guy Lafleur gelang der Ausgleich für die 'Habs' zum 4:4 hier auch erst in den Schlusssekunden der Begegnung. Man spürte, dass die Canadiens wackelten.
Dich sie fielen noch nicht. Denn in der Verlängerung gewannen schließlich die Titelverteidiger glücklich und besiegten im anschließenden Stanley Cup-Finale 1979 die New York Rangers sogar relativ locker mit 4:1 in der Serie, sicherten sich damit dann zum vierten Mal in Folge den großen Silberling.
Danach jedoch zerfiel die über Jahre hinweg so erfolgreiche Mannschaft dann auf recht dramatische Art und Weise. Etliche Spieler gingen nämlich in den sportlichen Ruhestand, andere wechselten den Verein.
Die hinzugewonnenen Ersatzleute konnten die Leistungen der Franchise dann so nicht länger stabil halten. Es ging sportlich schrittweise immer weiter abwärts mit dem Rekordchampion.
In Erinnerung bleiben werden aus dieser Dynastie natürlich weitere herausragende Spieler wie: Bob Gainey, Doug Jarvis, Yvon Lambert, Guy Lapointe, Michel Larocque, Jacques Lemaire, Doug Risebrough, Larry Robinson, Serge Savard, Steve Shutt oder auch Mario Tremblay.