Wer also hätte damit gerechnet, dass Duchene im Folgejahr eine regelrechte Leistungsexplosion aufs Eis legt? Unglaublich, aber wahr: Der 1,80 Meter große und 88 Kilogramm schwere Rechtsschütze erzielte 43 Tore, sammelte 86 Scorerpunkte (43-43-86) in 78 Spielen und spielte damit ein Karrierejahr: Weder bei den Colorado Avalanche, noch bei den Ottawa Senators oder Columbus Blue Jackets war Duchene je besser. Seine Effektivität steigerte der Mittelstürmer auf 18,9 Prozent und hob auch sein Spiel im Powerplay mit einer 16-13-29-Ausbeute auf ein neues Niveau. NHL-weit war er damit auf Platz 20 unter den Scorern sowie auch achtbester Torjäger der gesamten Liga. Zum Vergleich: 2020/21 sammelte Duchene 0,38 Punkte pro Partie, 2021/22 waren es 1,1. Und auch in den Playoffs profitierte der Center von seinem Formhoch mit 1,0 Punkten/Partie (3-1-4).
Rang 1: Jeff Skinner (Buffalo Sabres)
Auch die Geschichte von Jeff Skinner könnte in einem Bounce-Back-Bilderbuch veröffentlicht werden: Mit der Hypothek eines millionenschweren und langfristigen Vertrags (im Schnitt neun Millionen US-Dollar bis 2027) galt der 30-jährige Kanadier als eine der größten Kaderleichen in der NHL. Diesen Eindruck verstärkte die Saison 2020/21, in der Skinner in 53 Spielen auf eine magere 7-7-14-Ausbeute kam, phasenweise als Healthy Scratch aus der Aufstellung verbannt und im Expansion Draft nicht geschützt wurde.