Am Samstag um 19.00 Uhr MEZ (live bei blue Sport, NHL.tv) und am Sonntag zur gleichen Zeit (live bei Sport1+, DAZN, NHL.tv) treten im KeyBank Center von Buffalo, New York, die gastgebenden Buffalo Sabres gegen die New Jersey Devils an. Es sind die an diesem Wochenende jeweils ausgestrahlten NHL Europa-Spiele der Woche für die Schweiz (Samstag) bzw. Deutschland und Österreich (Sonntag).
Weiterhin fehlen und nicht zu sehen sein, wird Nico Hischier, der mit seiner Beinverletzung den Devils nicht zur Verfügung stehen wird. Der Schweizer macht zwar Fortschritte und trainiert mittlerweile alleine auf dem Eis, ein Einsatz am Wochenende wäre aber verfrüht. Bei den Sabres wird neben dem deutschsprachigen Trainer Ralph Krueger auch Stürmer Tobias Rieder dabei sein. Der Landshuter hat am Samstag beim 3:2-Erfolg nach Shootout der Sabres gegen die Devils bereits sein drittes Saisontore erzielt. Für Devils-Trainer Lindy Ruff ist es ein Wiedersehen mit seinem langjährigen Team. Er coachte die Sabres 16 Jahre lang von 1997 bis 2013.
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DIE SCHLÜSSEL DES SPIELS
1. Positive oder negative Auswirkungen einer arbeitsreichen Zeit
Am Samstag und Sonntag absolvieren beide Teams mit dem Back-to-Back ihre Halbzeit einer intensiven Zeit mit im Durchschnitt mehr als einem Spiel in zwei Tagen. Für die Devils werden es die Partien Nummer 4 und 5 der Serie von sieben Spielen in zwölf Tagen sein, während die Sabres Nummer 5 und 6 der Serie von zehn Begegnungen in 18 Tagen absolvieren. Zwei Tage Pause vom Spielbetrieb gibt es für New Jersey erst wieder am 7. und 8. Februar und für Buffalo am 8. und 9. Februar.
"Es ist ein großartiger Test, um zu sehen, wo wir von Spiel zu Spiel stehen werden", erklärte Devils-Trainer Lindy Ruff am Mittwoch. "Meine Aufgabe ist es, die Trainingszeit und die Eiszeit zu regeln. Ich denke, dass wir gestern in der Lage waren, eine sehr ausgeglichene Eiszeit für elf unserer zwölf Stürmer hinzubekommen, was uns auf lange Sicht helfen wird."
Es gilt also die Kräfte gut einzuteilen und von daher wird dieser Faktor in den zwei Partien sicher nicht zu vernachlässigen sein. Grundsätzlich gibt es für so eine schnelle Abfolge der Spiele in der Diskussion viel Für und Wider. Einerseits steht die körperliche Belastung im Vordergrund, andererseits schätzen die Spieler genauso einen gewissen Spielrhythmus.