Mitte des letzten Abschnitts kämpfte sich die Schweiz mit einem Doppelschlag innerhalb von 56 Sekunden ins Match zurück. Noah Delemont hieß der Torschütze zum 1:4 (50.). Ronny Dähler markierte das 2:4 (51.). Kurz vor dem Ende schien die endgültige Entscheidung gefallen, als Peterka seinen Hattrick mit einem Empty-Net-Goal zum 5:2 (58.) perfekt machte. Doch die Schlussphase wurde noch einmal richtig spannend.
Deutschlands Angreifer Justin Volek handelte sich eine Fünfminutenstrafe wegen eines Crosschecks ein. In Überzahl brachten die Schweizer ihren Gegner gehörig ins Schwitzen. Meier verkürzte auf 3:5 (59.) und Simon Knak gelang 24 Sekunden gar das 4:5. 17 Sekunden vor Schluss verhinderte der deutsche Schlussmann Florian Bugl mit einer Glanzparade den Ausgleich. Danach war Schluss.
Die Freude beim DEB-Team übers Weiterkommen kannte keine Grenzen. "Ich bin stolz auf unsere Mannschaft und das, was wir in den letzten Tagen geschafft haben. Wir haben uns das alles redlich verdient. Vor allem, wenn man bedenkt, dass wir am Anfang nur 14 Spieler zur Verfügung hatten. Ich kann es jetzt kaum erwarten, das Viertelfinale zu spielen", sagte ein erleichterter und glücklicher Tim Stützle im Anschluss an die Partie.
Den Schweizern dagegen stand die Enttäuschung über ihr Ausscheiden ins Gesicht geschrieben. "Wir haben insgesamt kein schlechtes Spiel gezeigt. Gerade in den ersten 20 Minuten hätten wir das ein oder andere Tor machen müssen. Dann lagen wir auf einmal 0:4 hinten. Da ist es natürlich schwer, noch einmal zurückzukommen. Aber am Ende haben wir Charakter gezeigt. Das ist ein gutes Signal für nächstes Jahr", analysierte Noah Delemont.
Das DEB-Team trifft als Dritter der Gruppe A am Samstag im Viertelfinale auf den Zweiten der Gruppe B. Gegner sind entweder die USA oder Russland, je nachdem wie das Duell zwischen Schweden und der USA am Donnerstag endet.