"Als es im letzten Drittel nur noch 3:2 für uns stand, war das schon nervenaufreibend für uns als Trainerstab", räumte Coach Lalonde freimütig ein. Doch seine Mannen behielten in der Druckphase der Einheimischen einen klaren Kopf. "Nach dem Anschlusstreffer hatten wir sechs, sieben gute Minuten. Durch den vierten Treffer konnten wir uns entscheidend absetzen. Das war auch ein Zeichen dafür, dass wir reifer geworden sind. Ich bin mir nicht sicher, ob wir eine solch schwierige Situation in der Vergangenheit auf diese souveräne Weise gelöst hätten", fügte er hinzu.
Schwerstarbeit musste einmal mehr Moritz Seider verrichten. Der Blueliner kam auf eine Einsatzzeit von 22:47 Minuten, davon 4:00 im Penalty Killing. Zu gefallen wusste auch Angreifer Pius Suter, obwohl er ohne Scorerpunkt blieb. Mit fünf Torschüssen war er der schussfreudigste Akteur seiner Mannschaft an diesem Abend.
Für die Special Teams hatte Lalonde ein Sonderlob parat. "Wir sind auf unser Powerplay angewiesen, vor allem wenn wir bei 5 gegen 5 in der Offensive mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben", sagte er. Die beiden Tore in Überzahl hätten diesmal den Unterschied gemacht.
Mit dem Sieg in Columbus gaben die Red Wings gaben die Red Wings die passende Antwort auf die tags zuvor erlittene 1:4-Heimniederlage gegen die Vegas Golden Knights. "Dafür zolle ich den Jungs wirklich Respekt. Das ist Kopfsache. Ich weiß nicht, wie viele Mannschaften in der Liga wie wir eine 3-0-Bilanz in Back-to-Back-Spielen vorweisen können", hob Lalonde hervor.