Für die Suche nach den beiden Führungskräften sind CEO Tod Leiweke und Senior Advisor Dave Tippett in Seattle zuständig. Spekulationen, wonach Tippett als früherer NHL-Spieler und -Trainer selbst Interesse an der Aufgabe des General Managers oder Coaches haben könnte, verwies dieser ins Reich der Fabel. Er strebt nach eigenen Worten einen Job in der Geschäftsführung an. Welche Kandidaten Tippett stattdessen ins Auge gefasst hat, wollte er nicht verraten. "Ich habe einige Namen auf meiner Liste stehen. Nur kann ich derzeit mit keinem dieser Leute sprechen, weil sie alle unter Vertrag stehen. Wir haben aber auch noch ein wenig Zeit. Tod und ich denken, dass es reicht, wenn der General Manager zwei Jahre vor dem Start bei uns anheuert. Das wäre dann im Sommer 2019", erläuterte Tippet.
Leiweke blickte derweil in die fernere Zukunft. "Eine Sache, die mir bereits jetzt feuchte Hände bereitet, ist die Zusammenstellung eines wettbewerbsfähigen Kaders. Damit wollen wir all jene belohnen, die uns durch den Kauf einer Dauerkarte ihr Vertrauen entgegenbringen. Wir werden alles dafür tun, die richtigen Spieler auszuwählen", sprach er den zentralen Faktor an, der über das Wohl oder Wehe von NHL Seattle entscheidet. Das neue Franchise darf sich wie die Golden Knights vor eineinhalb Jahren bei einem Expansion Draft aufrüsten. Er findet Mitte 2021 statt und folgt den gleichen Regeln wie die Ausgabe 2017.
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Um in Seattle die Eishockey-Euphorie weiter anzuheizen, wäre es zudem von Vorteil, die Fans bei einigen Prozessen einzubeziehen, wie etwa bei der Namensgebung, der Entwicklung des Logos oder der Auswahl der Vereinsfarben. Auf diese Weise fühlt sich die Kundschaft als wesentlicher Teil des Projekts. Erste Signale in diese Richtung seitens der Klubleitung hat es gegeben.
Darüber hinaus kündigte Leiweke an, dass die Übungseinheiten nicht hinter verschlossenen Türen abgehalten werden. Ihm ist wichtig, dass die Mannschaft öffentlich präsent ist und mit den Anhängern und der Stadt zu einer Einheit zusammenwächst. Wohin das führen kann, haben die Golden Knights in der abgelaufenen Saison bewiesen. In Seattle wollen sie diesem Vorbild nacheifern. Die Chancen, dass dies gelingt, stehen keineswegs schlecht.