Vor dem Start der NHL Preseason 2025/26 am 20. September bietet NHL.com/de einen detaillierten Einblick in jedes Team.
In dieser Ausgabe: Dallas Stars
Stars-Torhüter Jake Oettinger gab dieser Tage einen interessanten Einblick in seine Gefühlswelt und legte dabei zugleich die Marschroute für die nahe Zukunft in Dallas fest. „Ich habe noch nie den Stanley Cup gewonnen. Von daher endete jede NHL-Saison meines Lebens mit einer Enttäuschung. Aber ich habe mich davon nicht entmutigen lassen, sondern daraus gelernt und bin jedes Mal besser geworden“, sagte er. Wichtig sei, dass man sich für den enormen Aufwand irgendwann belohne – sei es nächstes Jahr oder in fünf Jahren – und den ersehnten Cup-Sieg unter Dach und Fach bringe.
In den vergangenen Jahren spielten die Stars in den Stanley Cup Playoffs stets eine gute Rolle. Sie verpassten es jedoch stets, den letzten Schritt zu machen. Zuletzt scheiterten sie dreimal in Folge in der Endspielserie der Western Conference. 2023 bissen sie sich an den Vegas Golden Knights die Zähne aus. 2024 und 2025 zogen sie jeweils gegen die Edmonton Oilers den Kürzeren. Das jüngste Aus kostete Trainer Peter DeBoer den Job. Nach dessen drei vergeblichen Versuchen, das Stanley Cup Finale zu erreichen, trauten ihm die Verantwortlichen der Stars um General Manager Jim Nill nicht mehr zu, den Bock umzustoßen und setzten auf frische Impulse.
Neuer Mann an der Bande ist Glen Gulutzan. Er hat eine Stars-Vergangenheit. Von 2011 bis 2013 stand er bereits einmal als Chefcoach an der Bande von Dallas. In den zurückliegenden sieben Jahren fungierte er als Assistenztrainer bei den Oilers.
Gulutzan besitzt eine klare Vorstellung, was er am Auftreten seiner Mannschaft ändern möchte. „Wir müssen während der gesamten regulären Saison mit mehr Körpereinsatz spielen. Wenn man das in den 82 Spielen nicht tut, ist es schwer, in Partie 83 den Schalter umzulegen“, sagte er bei seiner offiziellen Präsentation durch die Klubleitung. „Wir haben hier einige gute Spieler. Aber es ist nötig, mehr Wert auf das physische Element zu legen. Das gilt besonders für das Forechecking. Dies bildet die Grundlage, damit wir besser vorbereitet in die Playoffs gehen können.“
Um diesen Aspekt des Spiels zu stärken, holten die Stars den Center Radek Faksa zurück. Er war der einzige prominente Neuzugang während des Transfersommers. Nach neun Jahren in Dallas hatte sich Faksa zur Saison 2024/25 den St. Louis Blues angeschlossen. Nun folgte die Rolle rückwärts. „Wir haben Radek in der abgelaufenen Spielzeit vermisst“, räumte GM Nill ein. „Er besitzt eine beeindruckende Statur, arbeitet gut im Spiel nach hinten und ist ein herausragender Penalty-Killer und Bully-Spieler. Diese Qualitäten von ihm hätten wir in den Playoffs gut gebrauchen können.“





















