Bei den Columbus Blue Jackets läuft es richtig gut, um nicht zu sagen besser, als es sich die kühnsten Optimisten vorgestellt haben. Am Donnerstag bezwangen sie in der heimischen Nationwide Arena die New York Rangers mit 6:3 und eroberten den dritten Rang in der Metropolitan Division, der zur Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs der Eastern Conference berechtigt. Noch gibt es für die Blue Jackets nichts zu verteilen, doch der Trend spricht für das Team.
„Über einen Playoffplatz mache ich mir zu diesem Zeitpunkt keine Gedanken, solange kein X vor unserem Namen steht. Wir müssen einfach nur weitermachen“, gibt Boone Jenner die Marschroute für den Saison-Endspurt vor und fügt hinzu, dass die kommenden Spiele allesamt schwieriger werden und sie nicht zurückstecken wollen.
Dass noch eine Menge Arbeit auf sie zukommt, erwähnt ebenso Zach Werenski. Er zeigt sich zuversichtlich, dass das Vorhaben gelingen wird: „Wir haben ein tolles Team hier. Wir spielen temporeich und wir sind schwer zu schlagen.“
Zweifelsfrei zeigt der Trainerwechsel positive Wirkung. Rick Bowness übernahm am 12. Januar das Amt des Cheftrainers. Seitdem verloren die Blue Jackets nur zwei von 23 Partien in der regulären Spielzeit und weisen mit 82,6 Prozent die beste Punktgewinnquote, das zehntbeste Powerplay mit 24,6 Prozent und mit 81,0 Prozent das elftbeste (geteilt) Penalty Killing aller NHL-Teams aus.
„Ich möchte das X sehen, erst dann mache ich mir Gedanken über die Playoffs. Jetzt denke ich an Seattle“, so Bowness.
Ihren nächsten Auftritt haben die Blue Jackets am Samstag, wenn die Seattle Kraken bei ihnen gastieren. (5:00 p.m. ET; 22:00 Uhr MEZ) führt.




















