Im finalen Drittel der Partie gelang es Tampa Bay wieder häufiger offensiv aufzufallen. Der Anschlusstreffer von Mikhail Sergachev (46.) blieb jedoch lediglich Ergebniskosmetik. Riley Nash (50.) und Artemi Panarin (53.), erneut auf Vorlage von Duchene, beendete schnell alle Lightning-Hoffnungen auf eine Aufholjagd und besiegelten die 2:0-Serienführung. Auch im vergangenen Jahr führten die Blue Jackets in Runde 1 nach zwei Matches mit 2:0, mussten sich jedoch nach sechs Partien dem späteren Champion, den Washington Capitals, geschlagen geben. Eine Warnung für Columbus.
Dan Girardi von den Lightning weiß, dass die beiden Auswärtsspiele jetzt kritisch sind und "daheim zwei Spiele zu verlieren nicht ideal" ist. Auch Steven Stamkos sah nach der Partie den Druck: "Wir müssen die nächste Partie gewinnen. So einfach ist das. Da gibt es kein Schönreden. Wir haben nicht das erreicht, was wir daheim schaffen wollten."
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Coach Jon Cooper war sich bewusst, dass die Situation für die Lightning neu ist: "Hatten wir diese Saison viele Widrigkeiten? Nein, das hatten wir nicht, also bekommen wir es jetzt. Teams müssen immer mal wieder damit umgehen. Das ist jetzt ein Großalarm, aber es ist nur Ungemach, durch das wir hindurch gehen müssen."
Cooper hatte bereits nach Spiel 2 eine Erklärung für den negativen Spielverlauf: "Wir müssen unsere Zweikämpfe gewinnen. Im Moment gewinnen (die Blue Jackets) etwas mehr davon, als wir." Wenn Tampa Bay das umsetzt, dann ist auch die Aufforderung von Stamkos umsetzbar: "Wir müssen in eine Arena fahren, in der es schwer ist zu spielen und wir müssen einen Weg finden zu gewinnen."