Bevor die Preseason 2023/24 am 24. September beginnt, wirft NHL.com/de einen tiefgehenden Blick auf jedes Team.
Heute: Colorado Avalanche
Die NHL hat in den vergangenen Jahrzehnten gezeigt, dass es nicht einfach ist, den Titel zu verteidigen. Den Colorado Avalanche war das in der vergangenen Spielzeit aber durchaus zugetraut worden. Doch der Titelverteidiger musste schon nach der ersten Playoffrunde in sieben Spielen gegen die Seattle Kraken die Segel streichen. Entsprechend groß war die Enttäuschung in Denver. Fast schon als logische Folge hatte General Manager Chris MacFarland einen etwas ausgefüllteren Sommer als so mancher seiner Amtskollegen in der Liga.
Vor allem im Sturm hat Trainer Jared Bednar jetzt mehr Tiefe im Kader und so mehr Alternativen zur Verfügung. Die wohl wichtigste Verpflichtung gelang MacFarland mit Ryan Johansen. Läuft alles normal, dann hat er den Platz als Center der zweiten Reihe sicher. Und diesen wird der Routinier mit über 840 NHL-Spielen gut und souverän ausfüllen.
Ebenfalls ein guter Schachzug scheint die Verpflichtung von Ross Colton zu sein. Er hat zwar noch keine 200 Spiele auf dem Buckel, dafür aber vor zwei Jahren mit Tampa Bay bereits den Stanley Cup gewonnen. Rund 20 Treffer darf man von ihm durchaus erwarten. Mit den richtigen Nebenleuten wäre vielleicht sogar mehr drin. Ein Draftrecht in der zweiten Runde, das die Avalanche im Tausch nach Florida für Colton schickten, scheint da ein fairer Preis gewesen zu sein.
Ebenfalls für 20 Treffer pro Spielzeit gut ist Jonathan Drouin. Das hat er in der NHL bereits bewiesen. Allerdings ist das auch schon ein paar Jahre her. In den vergangenen vier Saisons hat er nie mehr als 57 Partien absolviert. Oft hatte er mit Verletzungen zu kämpfen. Zudem musste er aus disziplinarischen Gründen schon auf die Tribüne. In Denver hofft man jetzt, dass Drouin zum einen gesund bleibt, zum anderen soll seine Karriere einen neuen Anschub dadurch bekommen, dass er hier wieder mit seinem Sturmpartner aus Juniorentagen in Halifax, Nathan MacKinnon, zusammenspielen kann.



















