Regen sorgt für Verspätung
Starke Regenfälle in Raleigh sorgten dafür, dass die Hurricanes erst mit einer knappen halben Stunde Verspätung zum Training auf die Freiluft-Eisfläche im Carter-Finley Stadium gehen konnten.
"Das Eis war besser, als wir es erwartet hatten nach all dem Regen", sagte Carolinas Trainer Rod Brind'Amour. "Die Verantwortlichen haben einen großartigen Job gemacht. Die Pucks haben sich gut bewegt, es war fast ganz normal. Wir waren sogar ein wenig überrascht, wie gut es funktioniert hat. Vielleicht kann es morgen stellenweise ein wenig holprig werden, aber das werden wir sehen."
In North Carolina herrschen zu dieser Tageszeit Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, die sich auch während des Spiels am Samstagabend zwischen +5°C und +8°C einpendeln dürfen.
Pesce: "Die Fans haben dieses Spiel mehr verdient als wir"
Für die Hurricanes ist es ein echtes Heimspiel: Die PNC Arena, wo das Team normalerweise seine NHL-Spiele austrägt, liegt direkt neben dem Carter-Finley Stadium, das normalerweise die Mannschaft des NC State Wolfpack beheimatet.
"Ich war oft hier und habe Football-Spiele angeschaut", so Brind'Amour. "Es wird etwas Besonderes sein, wenn die ganzen Fans in unseren Trikots hier erscheinen werden."
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"Ich war schon bei ein paar Football-Spielen hier und es war sehr laut", bestätigte auch Verteidiger Brett Pesce. "Es wird verdammt cool werden, wenn uns hier morgen jeder unterstützen wird. Die Stadt steht hinter uns. Die Fans haben dieses Spiel mehr verdient als wir!"
Carolina hat in der eigenen Halle eine 18-6-2-Bilanz, zählt also zu den fünf besten Heim-Teams in der NHL. Die Zuschauer haben einen großen Anteil an diesem Erfolg, wie auch Pesce bestätigt: "Wir haben vielleicht die besten Zuschauer in der gesamten Liga. Das ganze jetzt in einem Football-Stadion zu erleben wird verdammt cool und eine überragende Erfahrung werden."
In dieselbe Kerbe schlug auch Brind'Amour: "Es geht darum, den Fans etwas zurück zu geben. Sie unterstützen uns schon über eine so lange Zeit. Ich glaube, dass es kein Geheimnis mehr ist, dass wir großartige Fans haben. Hoffentlich können wir eine tolle Show liefern und jedem einen guten Abend schenken. So etwas passiert nicht allzu oft. Wir wollen es genießen, wollen das alles aufsaugen, aber auch dafür sorgen, dass wir das Spiel gewinnen und die Fans zufriedenstellen."
Rund 57.000 Zuschauer werden erwartet - also beinahe dreimal so viele wie in einer ausverkauften PNC Arena.
"Es werden mehr Zuschauer und damit wird mehr Druck da sein", weiß der erfahrene Stürmer Jordan Staal. "Es ist schön zu sehen, dass sich unsere Fans auf dieses Spiel freuen. Das ist etwas Besonderes, eine einzigartige Veranstaltung. Wir wollen uns vor unseren Fans zeigen und dafür sorgen, dass diese Leute mit einem Lächeln nach Hause gehen."
"Unsere Fans sind der Hammer!", pflichtete Powerplay-Spezialist Stefan Noesen (7-6-13 in Überzahl) bei. "Ich erwarte eine Show - sowohl auf dem Eis als auch auf den Tribünen. Ich freue mich darauf. Zwei Teams mit ähnlichen Stilen stehen sich gegenüber in einer verrückten Freiluft-Erfahrung."