Ungestillt blieb ebenfalls der Torhunger von Connor McDavid. Trat der zu Beginn der Spielzeit erst 19-jährige Kapitän und Mittelstürmer der Edmonton Oilers zunächst noch als Vorbereiter in Erscheinung, erweckten neue Aufgaben und ein neuer Sturmpartner - ab Januar ließ ihn Trainerfuchs Ralph Krueger, der kurzfristig in einer Nachtundnebelaktion vom Premierleaguevertreter Southampton für eine zweite Amtszeit bei den Oilers losgeeist wurde, neben dem zum Linksaußen umfunktionierten Leon Draisaitl wirbeln - ungeahnte Torjägerqualitäten. Elf Jahre nach ihrer letzten Playoffteilnahme konnten sich die Westkanadier dann doch dank eines Schlussspurts in der zweiten Saisonhälfte per WildCard für die Pokalrunde qualifizieren. In dieser fanden sie jedoch, obwohl hochmotiviert und hochambitioniert gestartet, in den Chicago Blackhawks, die dank Wunderstürmer Patrick Kane (10 Tore, 13 Assists in 24 PO Spielen) den Finaleinzug schaffen sollten, nach fünf Spielen ihren Meister.
Meisterlich war es auch, was die Buffalo Sabres auf das Eis zauberten. Sensationell mit elf Siegen in Folge gestartet, straften sie alle Kritiker, die sie vor der Saison noch mit der roten Laterne gesehen hatten. Vom Sonnenplatz aus sahen sie lange Zeit auf ihre Verfolger in der Eastern Conference herab. Erst Verletzungssorgen holten sie im Frühjahr 2017 auf den kalten Boden der Tatsachen zurück. Letztendlich schafften sie zwar dank eines überragenden Brian Giontas, der zu seinem 38. Wiegenfest in einen Jungbrunnen gefallen zu sein schien, noch knapp den Einzug in die Playoffs. Doch zum Ende der langen Saison ging auch dem Oldie die Puste aus und so mussten die Grenzstädter bereits in der ersten Cuprunde gegen die Tampa Bay Lightning die Segel streichen.