Das Erfolgsrezept der Mannschaft gegen die Canadiens erläuterte Gaudreau wie folgt: "Wir haben in allen drei Zonen gut gearbeitet und dabei unser Spiel einfach gestaltet. Unser Ziel war es, die Pucks vor das gegnerische Tor zu bringen und zu treffen - egal ob auf schöne oder schmutzige Art und Weise." Diese an sich banale Vorgehensweise diente auch als Blaupause bei vorausgegangenen Erfolgen.
Am Donnerstag zeigte sich zudem der Defensivverbund der Flames von seiner besten Seite. Allen voran Goalie Brian Elliott. Mit einigen Glanzparaden verdiente er sich seinen ersten Shutout in dieser Saison. Damit feierte er seinen siebten Sieg in Folge als Start-Torhüter. "Es macht einfach Spaß mit den Jungs. Wenn sie vor mir so gut spielen wie im Moment, muss ich nur wenige Schüsse halten. Den Rest erledigen sie", lobte er seine Mannschaftskameraden.
Dabei hätte Elliott dieses Understatement gar nicht nötig. 43 Sekunden nach dem 2:0 durch Michael Stone machte er eine Großchance der Canadiens von Brendan Gallagher zunichte. Dabei stellte er seine Klasse unter Beweis. "Das war ein toller Save. Damit hat er dafür gesorgt, dass uns das Momentum erhalten blieb", schwärmte Kapitän Mark Giordano.
Elliott war zu Saisonbeginn von den St. Louis Blues zu den Flames gekommen. Er und Chad Johnson teilten sich den Job zwischen den Pfosten beinahe brüderlich auf. Elliott stand bislang 37mal im Tor. Sein Gegentorschnitt beträgt 2,58 pro Match, die Fangquote 90,7 Prozent. Johnsons Werte sind sogar noch ein einen Tick besser. Bei 33 Einsätzen kassierte er im Schnitt 2,54 Gegentreffer, die Fangquote liegt bei 91,3 Prozent. Der 30-Jährige spielt ebenfalls das erste Jahr bei den Flames. Er wechselte von den Buffalo Sabres nach Calgary.