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Bruins drehen Spiel 1 gegen die Hurricanes

Boston gewinnt den Auftakt des Finales in der Eastern Conference mit 5:2 gegen Carolina

von Axel Jeroma @NHLde / NHL.com/de Autor

Spielbericht: CAR 2, BOS 5

Bruins gewinnen Spiel 1 des ECF durch vier Tore im 3.

Die Bruins erzielten zwei Powerplaytore in 28 Sekunden früh im 3. und kamen zu einem 5:2-Sieg gegen die Hurricanes in Spiel 1 des ECF.

  • 04:25 •

Die Boston Bruins sind erfolgreich ins Finale der Eastern Conference bei den Stanley Cup Playoffs 2019 gestartet. In Spiel 1 der Best-of-Seven-Serie am Donnerstag bezwangen sie zu Hause die Carolina Hurricanes mit 5:2. Die Gastgeber stellten den Sieg mit einem fulminanten Schlussdrittel sicher. Darin erzielten sie vier Tore, zwei davon innerhalb von 28 Sekunden im Powerplay. Die besten Scorer der Bruins im TD Garden waren Marcus Johansson (ein Tor, eine Vorlage) und Brad Marchand (zwei Assists). Torhüter Tuukka Rask wehrte 29 Schüsse ab.

Steven Kampfer brachte die Hausherren in der 3. Minute mit 1:0 in Führung. Der Verteidiger, der für den gesperrten Charly McAvoy ins Team gerückt war, traf mit einem Handgelenkschuss aus dem Slot. Johansson hatte ihn mustergültig bedient. Die Antwort der Gäste aus Raleigh ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Sebastian Aho markierte in Überzahl den 1:1-Ausgleich (4.). Er lenkte am Torraum einen Schuss von Andrei Svechnikov ins Netz. An diesem Zwischenstand änderte sich bis zur ersten Drittelpause nichts mehr.

 

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Mitte des zweiten Abschnitts lagen die Hurricanes vorne. Greg McKegg nahm an der roten Linie ein Zuspiel von Jordan Martinook auf, spurtete in die Zone der Bruins und schob den Puck mit einem Schlenzer aus dem linken Bullykreis unter dem Arm von Rask hindurch zum 2:1 ins Tor (30.).

Zu Beginn des Schlussdrittels schwächte sich Carolina durch zwei Strafzeiten selbst. Zunächst musste Jordan Staal nach einem Bandencheck gegen Chris Wagner in die Box. Johansson nutzte die Überzahl prompt zum 2:2 (43.) Er verwandelte einen Nachschuss, nachdem Marchand eine Direktabnahme nicht im Gehäuse untergebracht hatte. Der Jubel der Hausherren war noch nicht verklungen, als Patrice Bergeron zum 3:2 einschoss (43.). Zu diesem Zeitpunkt saß Joakim Nordstrom auf der Strafbank. Der Assist ging erneut auf das Konto von Marchand.

Video: CAR@BOS, Sp1: Bergeron bringt Bruins mit PPG in Front

Die Hurricanes waren geschockt, fingen sich im weiteren Verlauf allerdings wieder. Nachdem alle Ausgleichsbemühungen nichts eingebracht hatten, setzten sie in der Schlussphase alles auf eine Karte und nahmen Torwart Petr Mrazek vom Eis. Doch die Tore fielen auf der anderen Seite. Charly Coyle gelang mit einem Empty-Net-Goal das 4:2 (58.), Wagner besorgte noch in der gleichen Spielminute den 5:2-Endstand.

Nino Niederreiter konnte in der Offensive der Hurricanes kaum Impulse setzen. Der Churer kam 16:48 Minuten zum Einsatz, davon 1:27 im Powerplay. Mehr als ein Torschuss sprang für ihn aber nicht heraus. "Wir hatten nicht unseren besten Tag erwischt", räumte er nach Spielende ein. "Es ist uns nicht gelungen, die Pucks tief in die gegnerische Zone zu bringen, wie wir dies eigentlich vorhatten. Darüber hinaus sind uns Fehler unterlaufen, die uns letztlich den Sieg gekostet haben. Vor allem mussten wir zu viele Strafzeiten hinnehmen", bemängelte er.

Für Niederreiter gab es jedoch auch positive Aspekte. "In einigen Phasen haben wir gezeigt, zu was wir in der Lage sind. Das gilt gerade für das zweite Drittel, in dem wir richtig gut gespielt haben. Aber grundsätzlich gilt, dass wir im nächsten Match eine Schippe drauflegen müssen."

Ähnlich äußerte sich Hurricanes-Torschütze Aho. "Wir haben uns durch unsere Strafzeiten selbst um den Erfolg gebracht. Das ist hart, wenn man bedenkt, dass wir zu Beginn der dritten Periode noch vorne lagen", meinte er. "Jetzt gilt es, die richtigen Lehren zu ziehen den Rückstand in der Serie wettzumachen."

Im Lager der Bruins herrschte verständlicherweise Eitel Sonnenschein nach dem gelungenen Auftakt der Finalserie. "Wenn man zu diesem Zeitpunkt des Jahres gewinnt, fühlt es sich immer gut an", sagte Angreifer Johansson. "Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wer die Tore schießt. Die Hauptsache ist, dass wir das als Mannschaft hinbekommen."

Sein Teamkollege Bergeron zeigte sich erfreut über das starke Powerplay anfangs des letzten Drittels. "Wir haben in der Pause noch darüber gesprochen, dass wir beim Überzahlspiel nachjustieren müssen. Das Resultat konnte sich sehenlassen, finde ich", gab er im Anschluss an den Sieg zu Protokoll.

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