Der erste in Deutschland geborene Cheftrainer in der NHL-Geschichte startete am Mittwoch in sein erstes Training Camp: Marco Sturm will nach einer enttäuschenden Saison bei den Boston Bruins viel bewegen und sprüht vor Vorfreude und Tatendrang. Am Mittwoch fand eine Besprechung sowie eine Pressekonferenz statt, am heutigen Donnerstag geht es erstmals mit den Spielern aufs Eis.
„Ich habe den Spielern gesagt, dass ich mich seit langer Zeit auf diesen Tag freue und lange darauf warten musste. Jetzt passiert es wirklich. Ich bin sehr glücklich und freue mich darauf, mit meinen Spielern und meinem Stab aufs Eis und an die Arbeit zu gehen“, so der 47-jährige Dingolfinger. „Heute Morgen war ich noch ziemlich entspannt. Kurz vor unserer Besprechung hat es mich dann ein wenig erwischt. Ich bin zuversichtlich, dass ich mein Bestes geben werde und derselbe Marco Sturm bleiben werde, der ich immer war. Letztendlich möchte ich besser werden und meine Spieler besser machen. Ich möchte gewinnen. Die Spieler sollten das jeden Tag spüren.“
Junge Spieler sollen für Überraschungen sorgen
Auch wenn Superstars wie David Pastrnak in den ersten Tagen noch geschont werden, wird mit Hochspannung erwartet, wie Sturm seine Mannschaft in den Testspielen aufstellen wird. Agiert Pavel Zacha als Center oder auch dem Flügel? Wie schlagen sich Neuzugänge wie Viktor Arvidsson oder Tanner Jeannot? Welche jungen Spieler drängen sich auf und schaffen den Sprung in den NHL-Kader?
„Ich habe in den letzten drei Jahren mit vielen jungen Spielern gearbeitet, deshalb möchte ich, dass sie Erfolg haben“, sagt Sturm. „Ich möchte, dass sie einige andere Spieler und vielleicht auch einige der älteren Veteranen antreiben. Normalerweise gibt es im Trainingslager immer eine Überraschung. In den letzten sieben Jahren, in denen ich auf NHL-Niveau trainiert habe, gab es immer eine Überraschung, und hoffentlich sehen wir in den nächsten Wochen mindestens eine oder zwei.“


























