Hughes gab in diesem Spiel drei Assists und wurde damit der schnellste Spieler in der Geschichte der Devils, der 400 Karrierepunkte erreichte. Hughes hat 402 Punkte (158 Tore, 244 Assists) nach lediglich 414 Spielen auf dem Konto. Zuvor erreichte Kirk Muller die 400-Punkte-Marke (429 Spiele) am schnellsten.
Für die Devils war der zweite Sieg in Serie von großer Bedeutung, um zumindest eine kleine theoretische Playoff-Chance aufrechtzuerhalten. Der Rückstand auf die Bruins, die momentan den zweiten Wild Card Platz im Osten belegen, wurde 15 Spiele vor Saisonende auf elf Zähler reduziert. „Ich finde, es gibt derzeit viele ermutigende Anzeichen in unserer Mannschaft“, sagte Brown. „Die Art und Weise, wie wir spielen, die Torausbeute aus allen Reihen, auch die vierte Reihe trägt ihren Teil bei.“
Marco Sturm ärgert sich über zweites Drittel
So groß die Freude der Devils war, so groß war die Enttäuschung der Bruins. „Das ist frustrierend“, sagte Boston-Trainer Marco Sturm. „Wir haben so ein gutes erstes Drittel gespielt. Aber wie wir dann im zweiten Drittel gespielt haben, das war für mich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Und wenn man so spielt, ist das eben das Ergebnis. Plötzlich gerät man in Schwierigkeiten. Am Ende hatten beide Mannschaften ihre Möglichkeiten. Wir hatten die große Chance und trafen den Pfosten. Es hätte in beide Richtungen ausgehen können.“
Der Frust von Sturm richtete sich daher nicht auf das Spielende, sondern eher auf den Spielverlauf. „Das zweite Drittel ist es, was mich wirklich ärgert. Wir wollen eine gute Mannschaft sein, machen viele Tore, dürfen uns dann aber nicht so verhalten. Wir müssen daraus lernen“, sagte Sturm.
Boston wusste um die Konterstärke der Devils
In Bezug auf den entscheidenden Gegentreffer fügte der deutsche Coach hinzu: „So machen das eben die guten Mannschaften, besonders eine Mannschaft wie die Devils. Die suchen nach solchen Gelegenheiten. Darin sind sie wirklich gut. Sobald ein Puck frei ist, sind sie weg. Diese Spielweise könnte sie auch teuer zu stehen kommen. Aber sie gehen dieses Risiko ein. Das war uns vor dem Spiel auch klar. Wir wussten das. Aber wir haben es nicht geschafft, das zu verhindern.“