Nachfolgend eine Übersicht, wie sich die bemerkenswertesten Trades bislang ausgewirkt haben.
Kevin Shattenkirk zu den Washington Capitals
Trade: Die St. Louis Blues tradeten Verteidiger Kevin Shattenkirk und Goalie Phoenix Copley zu den Capitals und erhielten im Gegenzug mehrere Draft Picks sowie die Stürmer Zack Sanford und Brad Malone.
Analyse: Nachdem er sich einige Spiele an das System der Capitals gewöhnen musste, hob Shattenkirk das Powerplay der Capitals auf eine neue Stufe. In den letzten sechs Begegnungen nutzen sie 9 von 19 Überzahlspielen, bei denen der Neuzugang auf dem Eis stand. In den 13 Partien seit dem Trade kam der Verteidiger auf 11 Vorlagen, sechs davon im Powerplay.
Martin Hanzal zu den Minnesota Wild
Trade: Die Coyotes transferierten die Stürmer Martin Hanzal, Ryan White und einen Viertrundenpick beim Draft 2017 zu den Wild. Dafür bekamen sie Angreifer Grayson Downing, einen Erstrundendraftpick 2017, einen Zweitrundenpick 2018 sowie einen Draftpick 2019.
Analyse: Hanzal sollte das letzte Teil im Puzzle der Wild für den Stanley Cup sein. Er war als dritter starker Center hinter Mikko Koivu und Eric Staal eingeplant. Doch die Rechnung ging nicht auf. Seit dem Trade ist die Bilanz der Wild mit vier Siegen, zehn Niederlagen und zwei OT-Niederlagen mehr als dürftig. Minnesota verlor die Spitzenposition in der Western Conference und der Central Division. Hanzal verpasste drei Spiele und hatte auch sonst zu kämpfen. Bislang verbuchte er 10 Scorer-Punkte (2 Tore, 8 Vorlagen) bei seinen 15 Einsätzen.