Pittsburgh Penguins v Utah Mammoth

Ben Kindel ist am Dienstag ins Mannschaftstraining der Pittsburgh Penguins zurückgekehrt. Der 19-jährige Stürmer nahm an der mehr als einstündigen Trainingseinheit in einem Vollkörperkontakt-Jersey teil. Vor einer Woche hatte er an Bord des Teamflugzeugs für mehrere Minuten das Bewusstsein verloren.

„Ich habe mich ziemlich gut gefühlt. Es war schön, wieder mit den Jungs auf dem Eis zu stehen und sich auf die nächsten Spiele vorzubereiten“, sagte Kindel nach der Übungseinheit. Der Zusammenbruch vor einigen Tagen belaste ihn nicht mehr. „Für mich gehört die Sache der Vergangenheit an. Ich habe sie abgehakt. Was passiert ist, lässt sich nicht mehr ändern. Man muss nach vorne schauen“, verdeutlichte er.

WPG@PIT: Kindel bringt die Penguins im zweiten Drittel in Führung

Einen Tag nach der 4:5-Niederlage bei den Utah Mammoth am 19. Oktober verlor Kindel kurz nach dem Start des Teamflugzeugs vom Salt Lake City International Airport für etwa 10 Minuten das Bewusstsein. Er erhielt daraufhin Sauerstoff. Nach einer medizinischen Notlandung wurde der Penguins-Spieler in das University of Utah Hospital gebracht.

Nach Angaben der Ärzte hatte Kindel eine vasovagale Synkope erlitten. Das ist eine häufige Ursache für Ohnmachtsanfälle, bei der ein plötzlicher Abfall von Herzfrequenz und Blutdruck zu einer verringerten Durchblutung des Gehirns führt.

„Ich bin dem Personal der Penguins – den Ärzten, den Betreuern und allen anderen – sehr dankbar; sie waren großartig. Das gilt auch für die Flugzeugbesatzung. Sie haben die Situation äußerst professionell gemeistert, und am Ende ist alles gut ausgegangen.“

Kindel könnte bereits im nächsten Heimspiel der Penguins am Donnerstag (7 p.m. ET; Fr. 0 Uhr MEZ) in der PPG Paints Arena zum Einsatz kommen. Gegner sind wiederum die Mammoth.

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