Die Edmonton Oilers haben im Heimspiel gegen die Detroit Red Wings am Montag trotz dreimaliger Führung den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Beim 3:4 nach Penaltyschießen im Rogers Place standen vor allem ein überragender NHL-Debütstarter und ein dramatischer Schlussspurt der Gäste im Mittelpunkt. Die deutschen Nationalspieler Leon Draisaitl und Moritz Seider prägten das Duell zweier ambitionierter Mannschaften zwar nicht entscheidend, bildeten aber den besonderen Rahmen einer Partie, die Edmonton noch lange beschäftigen dürfte.
Draisaitls Punkteserie hält – doch Edmonton lässt Punkt liegen
Die Oilers waren mit großen Erwartungen in die Begegnung gegangen. Draisaitl hatte zuvor sechs Spiele hintereinander getroffen, in drei aufeinanderfolgenden Partien sogar jeweils einen Doppelpack erzielt. Mit insgesamt 23 Scorerpunkten aus elf Begegnungen gehörte der Kölner zu den herausragenden Akteuren der gesamten NHL und war gerade erst als bester Spieler der Woche ausgezeichnet worden.
Auch gegen Detroit sammelte der 30-Jährige einen weiteren Punkt. Beim Führungstreffer von Vasily Podkolzin im ersten Drittel war Draisaitl mit einer Vorlage beteiligt. Connor McDavid bereitete das 1:0 ebenfalls vor und baute damit seine Punkteserie zum Saisonauftakt auf zwölf Spiele aus. Draisaitl steht inzwischen bei sieben Partien in Folge mit mindestens einem Scorerpunkt.





















