Einer der bisher besonders oft traf, ist der Österreicher Michael Grabner. Der pfeilschnelle Außenstürmer, der seine NHL Karriere 2010 bei den Vancouver Canucks startete und von 2011 bis 2015 bei den aktuell schwächelnden Lokalrivalen, den New York Islanders wirkte, blüht nach einer Saison zum vergessen bei den Toronto Maple Leafs (80 Spiele, 18 Punkte) bei seinem neuen Arbeitgeber neu auf. In bisher zwölf Einsätzen schoss er sieben Tore. Am 30. Oktober gelang ihm gegen die Tampa Bay Lightning sogar sein erster Hattrick seit über fünf Jahren. Auch wenn es nur eine Momentaufnahme ist, für den Villacher ist es eine schöne: Er ist der treffsicherste Schütze der Rangers in der noch jungen Spielzeit. Ein Team, das bisher durchschnittlich über vier Tore pro Spiel erzielt (4,17) und bisher schon 50 eigene Treffer verbucht hat. Eine besondere Stärke, die sich vor allem in einer langen Saison auszahlen kann ist hierbei, dass sie eben nicht von wenigen Einzelspieler abhängig sind, sondern dass sie die Last auf viele verschiedene Schultern verteilen können. Neben Grabner traten auch Jimmy Vesey (6), Rick Nash (6), Mats Zuccarello (5), J.T. Miller (5), Brandon Pirri (4) und Chris Kreider (4) als besonders torhungrig in Erscheinung.
Die Rangers zeichnet insbesondere aus, dass sie drei Sturmformationen haben, die allesamt brandgefährlich sind. Dies kann sich in einer langen und womöglich sogar verletzungsgeplagten Saison noch als besonders hilfreich erweisen. Was auch besonders hilfreich ist: Am anderen Ende des Eises haben sie zwei Männer, die sich beide bisher kaum eine Blöße gaben. Wie wichtig ein sicherer Backup wie Antti Raanta ist, weiß die ganze Liga. Am Samstag, den 6. November wird wieder Henrik Lundqvist den Vorzug erhalten. Für die Gegner, die Winnipeg Jets wird dies wohl nicht den Ausschlag machen. Dass es schwer wird, die Scheibe in die Maschen zu bringen und nebenbei einem Dutzend Angriffslustiger Rangersstürmer Paroli zu bieten, wissen sie.