Neben dem gefeierten Top-Torjäger überzeugte beim jüngsten Erfolg gegen die Senators in erster Linie auch einmal mehr Mitch Marner, der in der heimischen Arena einen Treffer und drei Vorlagen zum Sieg gegen Ottawa beisteuern konnte. Auch Veteran Joe Thornton wusste mit einem Tor und einem Assist am Donnerstag zu gefallen. Seine Ausbeute erhöhte sich durch diesen Auftritt auf sechs Punkte (zwei Tore, vier Assists) aus den vergangenen drei Spielen, die er seit seiner Verletzung wieder auf dem Eis mitmischen konnte.
"Ich habe mich prima gefühlt", sagte Thornton nach dem Spiel. "Es ist gut für mich, ein paar Spiele hintereinander zu absolvieren, um mein Timing wiederzufinden. Ich mag es, jeden zweiten Abend im Einsatz zu sein und möglichst viele Spiele zu absolvieren, also denke ich, dass mir die Arbeitsbelastung auf Dauer zu einer besseren Form verhelfen wird."
Die Erfolgsserie der Maple Leafs verlängerte sich durch diesen Sieg (13-3-2) ebenfalls. In 12 der vergangenen 13 Begegnungen gelang es der Vertretung Torontos zu punkten (10-1-2).
Matthews war es jüngst der die Maple Leafs in der elften Minute mit 1:0 in Führung gebracht hatte. Er nutzte dabei ein Überzahlspiel erfolgreich. Thornton sorgte noch vor dem Drittelende für das 2:0 der Gastgeber, die sich auch vom Anschlusstreffer von Tim Stutzle für Ottawa nicht irritieren ließen. Matthews konterte das 1:2 der Senators Sekunden später mit dem Tor zum 3:1, stellte dadurch den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her.
Spätestens nach dem Tor zum 4:1 für Toronto durch Ilya Mikheyev in der 22. Minute war der Widerstand der Hauptstädter in diesem Duell weitestgehend gebrochen. Marner stellte bereits zwei Minuten später auf 5:1. Nylander erhöhte nach dem zweiten Erfolgserlebnis der Senators im Powerplay noch vor der zweiten Pause auf 6:2. Das Torschussverhältnis im Mitteldrittel betrug 14:9 zu Gunsten Torontos.
"Ich denke, wir sind rausgekommen und hatten ein viel besseres erstes Drittel als bei unserem letzten Spiel am Mittwoch. Aber ich bin der Meinung, unser zweites Drittel heute war mit Abstand unser bestes Drittel im Spiel", befand Matthews. "Ich bin davon überzeugt, wir haben die Begegnung wirklich kontrolliert und ihnen nicht zu viel Raum gegeben. Wir haben einen Angriff nach dem anderen gestartet, alle vier Reihen und drei Verteidigungspaare haben sich diesmal optimal eingebracht."