Die Zuschauer im Canada Life Centre erlebten am Samstag Eishockey-Geschichte. Beim 4:2-Auswärtssieg der Toronto Maple Leafs gegen die Winnipeg Jets erzielte Torontos Auston Matthews mit seinem 40. Saisontor auch den 600. Punkt seiner NHL-Karriere. Kein Spieler brauchte in der Franchise-Geschichte weniger Spiele, um diese Marke zu erreichen. Es war Torontos dritter Sieg in Folge.
„Respekt vor unseren Spielern, weil Winnipeg gezeigt hat, dass sie eins der abwehrstärksten Teams der Liga sind“, lobte Torontos Kapitän John Tavares. „Sie haben Erfolg, weil sie es schwierig machen Chancen zu kreieren und Platz vor dem Tor und im Zentrum zu finden.“
Maple Leafs stürmen zu drittem Sieg in Folge
Die Hausherren erwischten zunächst den besseren Start in die Partie und durften sich Hoffnungen darauf machen, die dritte Niederlage in Folge zu verhindern. Dylan Samberg gelang in der fünften Minute mit einem Distanzschuss sein erstes Saisontor zum 1:0 für die Jets.
Die Freude währte aber nur kurz und überstand das erste Drittel nicht. 49 Sekunden vor der ersten Drittelpause fälschte Ryan Reaves einen Schuss von Noah Gregor zum Ausgleich ab (20.). Im zweiten Drittel lieferten sich die beiden Mannschaften ein offensiv geführtes Duell, das jedoch torlos blieb. Jets-Torwart Connor Hellebuyck gelangen in diesem Spielabschnitt 14 seiner 26 Saves, Torontos Ilya Samsonov hielt 12 Schüsse und kam am Ende auf 24 Paraden.
„Samsonov wurde heute oft geprüft“, gab Trainer Sheldon Keefe zu. „So sehr mir unser Spiel heute gefallen hat, haben wir doch mehr als in den letzten Spielen zugelassen. Er war heute wirklich gut. Er hat nicht nur gekämpft, sondern wirkte auch einfach sicher.“
Im Schlussdrittel drehten die Maple Leafs dann auf und nutzten ihre Chancen in Überzahl. Zunächst lenkte Kapitän John Tavares einen Schuss von Morgan Rielly in Überzahl ins Tor (42.). Matthews legte ebenfalls in Überzahl nach und erhöhte auf 3:1 (56.). Simon Benoit sorgte mit einem Empty-Netter für Entspannung (59.), so dass Mason Appletons Treffer für die Jets, zwölf Sekunden vor der Schlusssirene, keine Auswirkungen mehr hatte.



















