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Über mangelnde Arbeit brauchte sich Torhüter Akira Schmid von den New Jersey Devils bei seinem Saisondebüt wahrlich nicht beklagen. Beim 3:4 n.P. im Heimspiel gegen die Arizona Coyotes am Freitag im Prudential Center sah er sich bereits im ersten Drittel mit 14 Schüssen auf sein Gehäuse konfrontiert. Nach 25 Minuten lagen die Gäste mit 2:0 vorne, was den Berner nach Spielende zu einer selbstkritischen Bemerkung bewog. „In dieser Phase hätten wir den ein oder anderen Save mehr von mir gut gebrauchen können“, sagte er. Aber im weiteren Verlauf schuf Schmid mit seinen Fangkünsten die Grundlage dafür, dass die Devils zum Schluss nicht komplett mit leeren Händen dastanden.

Im Mitteldrittel gelang es den Hausherren zunächst, das Match zu drehen. Doch im letzten Drittel fingen sie sich noch den Ausgleich ein und verloren letztlich nach Penaltyschießen. „Wir haben einige positive Ansätze gezeigt, müssen aber künftig die Fehler abstellen, die uns diesmal unterlaufen sind“, analysierte der Schlussmann, der es in den 65 Minuten vor dem Shootout auf 30 Paraden und eine Fangquote von 90,9 Prozent gebracht hatte. „Grundsätzlich ist es mir lieber, wenn ich von Anfang an viel zu tun habe. Das hilft mir, besser in die Partie zu kommen“, meinte er.

Devils-Trainer Lindy Ruff zeigte sich mit der Leistung von Schmid zufrieden. „Er hat gut gehalten“, lautete sein knapper Kommentar. Ähnlich äußerte sich New Jerseys Stürmer Jesper Bratt über seinen Schweizer Teamkollegen. „Ihm hatten wir es zu verdanken, dass wir zwischendurch nicht völlig aussichtslos zurücklagen“, betonte er.

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