"Jersey hat ein unglaubliches Spiel geliefert, ihr bestes Spiel der Serie", musste Rangers-Trainer Gerard Gallant anerkennen und betonte Schmids Rolle. "Wir haben für Verkehr vor dem Tor gesorgt und ihr Torwart war wirklich gut. Igor Shesterkin war in unserem Tor auch hervorragend, aber Schmid war unglaublich."
Die Devils starteten schwach mit zwei Niederlagen in die Serie. In diesen ersten beiden Partien kam Schmid nicht zum Einsatz. In Spiel 3 löste er Vitek Vanecek zwischen den Pfosten ab, woraufhin sich der Verlauf der Serie vollkommen veränderte. Während die Rangers die ersten beiden Spiele dominiert und zehn Tore geschossen hatten, kassierte Schmid in Spiel 3 und Spiel 4 nur je ein Tor und fuhr zwei Siege ein. Mit dem Shutout am Donnerstag kommt er auf drei Siege in seinen ersten drei Playoff-Spielen. Dabei hielt er 80 von 82 Schüssen (97,6 Prozent Fangquote).
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"Die Jungs haben vor mir phänomenal gespielt", lobte Schmid seine Mitspieler. "Da gab es nicht viel Arbeit für mich. Ich kann die Jungs nicht genug loben. Wir haben viele Schüsse geblockt, waren in den Schussbahnen und haben den Puck nicht durchgelassen."
Im ersten Drittel sorgte Ondrej Palat nach nur 39 Sekunden für das 1:0 für die Devils. Die Rangers hatten ihre Chancen, doch Schmid rettete im ersten Drittel und verhinderte den Ausgleich, unter anderem bei einer guten Chance von Artemi Panarin, der in der zehnten Minute aus dem Bullykreis zum Handgelenksschuss kam.
"Wir sind als Team gewachsen", erklärte Devils-Angreifer Erik Haula. "Selbst während dieser Playoff-Serie haben wir weitere Schritte gemacht. Man muss die jungen Spieler dafür loben, dass sie gemerkt haben, was man tun muss, um zu gewinnen und sich richtig zu verhalten."