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Jets müssen sich im Powerplay und im Tor verbessern

Um in der Central Division mithalten zu können brauchen die Winnipeg Jets deutliche Verbesserungen

von Tim Campbell / NHL.com Redakteur

Eine NHL Saison ist voller Wendungen für jedes der 30 Teams der Liga. Hier sind fünf der größten Fragen, die die Saison 2016-17 der Winnipeg Jets prägen könnten:

Wer steht im Tor?

Instabilität prägte die letzte Saison im Tor der Winnipeg Jets. Mit einer Save Percentage von nur 90,9% belegte man Rang 23 in der NHL. Unklar war auch, wer eigentlich die Nummer 1 sein sollte. Im ersten Saisoviertel war das Ondrej Pavelevc, der zwischen dem 23. November und dem 13. Februar allerdings verletzungsbedingt ausfiel. Seine Fangquote lag nur bei 90,4%, was noch unter seinem Karrieredurchschnitt von 90,7% lag. Pavelec startet in das letzte Jahr seines 19,5 Millionen US$-Vertrages (Durchschnitt 3,9 Mio. pro Jahr), und weder er noch die Jets können sich eigentlich eine Wiederholung der Spielzeit 2015-16 erlauben. Als Ersatz steht Connor Hellebuyck (23) parat, der den Goalie auch während seiner Verletzung vertrat. Zunächst begann er mit vier Siegen, sackte dann jedoch in der Leistung stark ab, verzeichnete nur noch einen Rekord von 2-5-0 in seinen sieben letzten Starts, wurde in zwei seiner letzten drei Spiele vorzeitig vom Eis genommen. Michael Hutchinson verbuchte zwei Siege zwischen dem 22. November und dem 13. März. Vielleicht gibt man ihm nun eine neue Chance, nachdem er um weitere zwei Jahre verlängert hat.

Video: CHI@WPG: Pavelec rettet mit der Fanghand gegen Weise

Wie werden sich die Special Teams entwickeln?

Die Jets hatten sowohl im Powerplay als auch im Unterzahlspiel Probleme. Ihr Powerplay, welches das schwächste in der Liga war (14,8%) verbuchte nur 38 Tore. Das Unterzahlspiel, Rang 25 in der Liga, (78,4%) erlaubte 61 Gegentreffer, nur die Arizona Coyotes erhielten mehr Gegentreffer in Unterzahl (69). Es wird daher zu Veränderungen kommen. U.A. wird Rookie Patrik Laine auf der linken Seite dazu stoßen. Bessere Torhüterleistungen und eine weitere Verbesserung des Unterzahlspiels, welches im letzten Saisonviertel bereits Fortschritte machte (83,9%) werden vonnöten sein.

Wie wird man sich in der Central Division positionieren?

In jeder der Spielzeiten seit 2013 schickte die Central Division fünf Teams in die Stanley Cup Playoffs. In der Saison 2014-15 waren auch die Jets unter den Qualifikanten, als man auf Rang 5 abschließen konnte, 99 Punkte verbuchen konnte. Doch ein um 21 Zähler schlechteres Ergebnis ließ sie zuletzt auf Rang Sieben abrutschen. Gerade gegen die Divisionskonkurrenten muss das Team wieder vermehrt punkten, nachdem die Bilanz zuletzt mit 11-16-2 in diesem Bereich schwach ausfiel. In der Saison zuvor war die Bilanz mit 16-8-5 gerade in diesem Bereich deutlich stärker.

Kann mehr Jugend weiterhelfen?

Seit dem Umzug aus Atlanta im Jahre 2011 hat die Franchise stets von ihrem Draft- und Entwicklungs-Konzept profitiert. Zuletzt war der Kader stets unter den drei jüngsten der Liga. Das Trainingscamp hat gezeigt, dass weitere Talente vor dem Sprung in den Kader stehen. Der 18-jährige Laine und Kyle Connor (19), Verteidiger Josh Morrisey (21) werden zu Beginn der Saison im NHL-Kader stehen.

Wie lange wird die Geschichte um Jacob Trouba weitergehen?

Kurt Overhardt,der Agent des Restricted Free Agents, machte den Wechselwunsch seines Klienten am 24. September öffentlich. Trouba nahm nicht am Trainingscamp teil und schielt nun in Richtung des 1. Dezember, wo die Deadline bzgl. einer Vertragsunterschrift abläuft. Entweder er bleibt beim Team, oder er wird wechseln. General Manager Kevin Cheveldayoff hat eine schwierige Entscheidung zu treffen.

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