Trainer Jon Cooper lässt sich nicht in die Karten schauen: "Wir geben nicht vor, den Fokus auf eine bestimmte gegnerische Reihe zu legen. Wir konzentrieren uns auf deren gesamtes Team. Und wenn einige Jungs nicht punkten, dann hoffentlich deshalb, weil wir eine gute Teamleistung erbracht und die richtige Taktik haben."
Dallas muss seinen Torwart mehr unterstützen
Goalie Anton Khudobin ist einer der Gründe dafür, dass die Stars überhaupt im Finale um den Stanley Cup stehen. Die letzten beiden Spiele verliefen für den 34-Jährigen allerdings unerfreulich. Acht Gegentreffer musste er hinnehmen. Der Tiefpunkt: In Spiel 3 konnte der Russe lediglich 82,8 Prozent aller Schüsse parieren.
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Rick Bowness ist weit davon entfernt, seinem Goalie die Schuld daran zu geben. Im Gegenteil: Er fordert mehr Unterstützung für den Schlussmann. "Wir müssen besser vor ihm spielen", sagt der Trainer. "Er hat alles getan, was ein Torwart nur tun kann, um der Mannschaft die Chance zu geben, ein Spiel zu gewinnen. Er muss einfach so weitermachen. Und was unser Team angeht, würde es ihm sehr helfen, wenn wir es dem Gegner nicht so einfach machen würden."
Kann Stamkos an das erfolgreiche Comeback anknüpfen?
Sein Comeback hätte kaum besser verlaufen können: 211 Tage nach seinem letzten NHL-Spiel kehrte Steven Stamkos in Spiel 3 des Stanley Cup Finales zurück und erzielte gleich mit seinem ersten Schuss ein Tor. Was für eine Geschichte: Stamkos ist der erste Spieler seit dem Jahre 1940, der in einem Finale sein erstes Playoff-Spiel der Saison bestreitet und direkt trifft.
Man könnte sagen, der Kapitän hat nahtlos an seine Form angeknüpft, die er vor seiner Verletzungspause hatte. Stamkos sammelte nun in 16 Spielen hintereinander jeweils mindestens einen Scorer-Punkt (13 Tore, zehn Assists).