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16 mutige Tipps für 2016-17

NHL.com-Autoren sagen Entwicklungen der Saison vorher

NHL.com @NHL

Zur Einstimmung auf die neue NHL Saison 2016-17 haben wir fünf unserer Autoren gebeten doch einmal in ihre Kristallkugeln zu schauen und den Saisonverlauf für uns vorherzusagen.

Alle kamen mit 16 kühnen Vorhersagen heraus, welche alle nur einen Schluss zulassen: Diese Saison dürfte so schnell nicht vergessen werden.

Nick Cotsonika, NHL.com-Kolumnist, schaute auf die Liga im Ganzen und kam dann mit diesen vier Vorhersagen zu uns:

1. Diverse Spieler werden mit mehr als 100 Punkten abschließen: Seit der Saison 2009-10 hat in der Liga niemals mehr als ein Spieler die 100 Punkte-Marke knacken können. Damals waren es mit Henrik Sedin (112 Punkte), Sidney Crosby (109), Alex Ovechkin (109) und Nicklas Backstrom (101) gleich vier. In dieser Saison wird es so etwas wieder geben. Viele Spieler kommen dafür in Frage, darunter Crosby, Patrick Kane, Jamie Benn und Connor McDavid.

2. P.K. Subban wird ein Norris Trophy-Finalist werden: Er ist motiviert nach seinem Trade weg aus Montreal von den Canadiens. Er wird bei den Nashville Predators mehr Freiheiten genießen. Und die Abstimmungsberechtigten werden vermehrt ein Auge auf ihn werfen. Er gewann den Titel bereits 2013. Zuletzt reichte es aber nur zu Rang 14 in dieser Wertung im Vorjahr.

3. Nail Yakupov wird einen NHL-Karrierebestwert in Sachen Treffer aufstellen: Die Edmonton Oilers tradeten ihn zuletzt zu den St. Louis Blues. Nun hat er erneut die Gelegenheit für Coach Ken Hitchcock zu spielen. Aber es ist ein Neustart und der 23-jährige Yakupov, der Nr.1-Pick im NHL-Draft des Jahres 2012, der zuletzt 17 Tore in 48 Saisonspielen als Neuling verzeichnete, ist zu sehr viel mehr fähig.

4. Auston Matthews wird mit mindestens 25 Toren und 75 Punkten die Calder Trophy gewinnen: Die Erwartungen bezüglich des Nr.1-Picks des Jahres 2016 könnten kaum höher sein. Er ist 19 und gilt schon als Retter der Toronto Maple Leafs. Er kann damit umgehen. Für sein Alter ist er unglaublich reif und natürlich talentiert.

Amalie Benjamin, unsere in Boston wohnende Lokalkorrespondentin, konzentriert sich in ihrer Vorhersage auf die Atlantic Division. Hier ihre Vorhersagen:

5. Brad Marchand wird 40 Tore erzielen: Marchand wird 40 oder mehr Tore erreichen, nachdem es zuletzt deren 37 waren. Der linke Flügelstürmer überzeugte für Team Kanada beim World Cup of Hockey 2016, erreichte dort fünf Tore, darunter der titelbringende Treffer im entscheidenden Finale, 44 Sekunden vor Spielende. Marchand hat seinen Wert bewiesen, ebenso wie die passende 'Chemie' zwischen ihm und Patrice Bergeron.

6. Die Detroit Red Wings werden die Playoffs verpassen: Zuletzt geschah das 1990, doch nun wird es wieder soweit sein. Die Red Wings werden die Playoffs von zuhause aus verfolgen müssen, wenn die anderen 16 Teams im Frühjahr um den Titel kämpfen werden. Pavel Datsyuk spielt in Russland, Henrik Zetterberg ist 36 und wurde zuletzt von einer Knieverletzung geplagt. Die Torhüterfrage ist ungeklärt. Somit wird das Team, welches zuletzt mit einer Tordifferenz von -10 gerade noch so in die Playoffs rutschte, diesmal scheitern.

7. Die Tampa Bay Lightning werden den Stanley Cup ohne Ben Bishop gewinnen:  Es scheint unvermeidlich dass die Tage von Bishop und den Lightning in dieser Saison enden wird. Entweder gibt es einen Trade oder durch seinen auslaufenden Vertrag. Die Lighntning haben durch den Salary Cap einfach nicht ausreichend Kapital zur Verfügung. Spätestens im neuen Jahr wird die Zeit von Bishop im Team enden. Und trotzdem werden die Lightning im Frühsommer den Stanley Cup in die Höhe heben können.

Tom Gulitti, unser Mann vor Ort in Washington D.C., schaut auf die Metropolitan Division und stellt drei Thesen auf:

8. Marc-Andre Fleury wird auch nach der Rückkehr von Matt Murray der Nr.1-Torhüter bei den Pittsburgh Penguins bleiben: Murray übernahm die Rolle des Starters in den Playoffs, während sich Fleury von einer Gehirnerschütterung erholen musste. Fleurys Statistik belief sich auf 35-17-6 mit durchschnittlich 2,29 Gegentoren pro Spiel und einer Fangquote von 92,1%. Zudem hatte er 5 Shutouts vorzuweisen bevor er sich verletzte. Nun wird Murray den Saisonstart aufgrund einer Handverletzung verpassen. Fleury wird daraus Nutzen für sich ziehen können.

9. Andrew Ladd wird 30 Tore erzielen: Nachdem er am 1. Juli einen Siebenjahresvertrag unterschrieb, dürfte Ladd bei den New York Islanders durchstarten. Der 30-Jährige erreichte zuletzt Karrierehöchstwerte mit 29 Toren in der Saison 2010-11, als er noch für die Atlanta Thrashers spielte. In seinen letzten fünf Spielzeiten konnte er durchschnittlich 25,8 Tore pro Saison vorweisen. Nun zusammen mit Center John Tavares spielen zu können bedeutet für ihn mehr Torchancen und mehr Tore.

10. Chris Kreider schafft es endlich: Kreider hat immer wieder angedeutet, wie wertvoll er für die New York Rangers im Sturm sein kann. Doch so richtig konstant gelang ihm das nie. Nun wird der Flügelspieler den nächsten entwicklungsschritt vollziehen können. Mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet, der ihm 18,5 Mio. US$ einbringen wird, wird der 25-jährige Kreider eine 30-Tore-Saison spielen. Sein bisheriger Bestwert liegt bei 21.
Dan Rosen, NHL.com Chef-Autor, trifft drei Vorhersagen zur Central Division:

11. Fünf Teams werden die Playoffs erreichen: Es werden erneut fünf Teams aus der Central Division in die Playoffs kommen. Und es werden die Gleichen sein wie in diesem Jahr. Die Chicago Blackhawks , Dallas Stars, St. Louis Blues, Nashville Predators und Minnesota Wild sind immer noch besser als die unteren vier Teams in der Pacific Division. Chicago, Dallas, und St. Louis hatten alle über 100 Zähler im Vorjahr. Nashville hatte 96 und Minnesota 87. In diesem Jahr werden alle über 90 liegen. Nashville dürfte für 100 gut sein. Die Blues vielleicht etwas schwächer als zuletzt. Aber auch sie werden es wieder schaffen.

12. Nathan MacKinnon wird über 30 Tore schießen: MacKinnon ist an der Reihe bei den Colorado Avalanche seinen großen Durchbruch zu schaffen. In der Saison 2013-14 gewann er die Calder Trophy, als ihm 24 Tore und 63 Punkte gelangen. Diese Bestwerte stehen für ihn bis heute. MacKinnon hatte in der vorletzten Saison 14 Tore und 38 Punkte, 21 Tore und 52 Punkte zuletzt. Zuletzt wurde er von der sportlichen Schwäche der Avalanche gebremst. Unter dem neuen Coach Jared Bednar könnte sich das nun ändern, nachdem dieser Patrick Roy ersetzt hat.

 

13. Patrik Laine wird ein Favorit auf den Gewinn der Calder Trophy sein: Laine, der Nummer 2-Pick im NHL-Draft des Jahres 2016, sieht wie eine jüngere Version von Stürmer Alex Ovechkin aus. Seine Schusstechnik ist eine herausragende Waffe auf dem Eis. Er hat auch die körperlichen Voraussetzungen es weit zu bringen in der NHL. Er dürfte für die Winnipeg Jets ein großer Gewinn sein, wo er mit Mark Scheifele oder Bryan Little in einer Top6-Rolle auftreten könnte. Und Laie hat wohl bessere Spieler um sich herum in Zukunft als der Nr.1-Pick Matthews. Das könnte ein Vorteil für ihn und seine Entwicklung sein.

Und schließlich wirft Tim Campbell, beheimatet in West-Kanada, für uns einen Blick auf die Pacific Division:

14. Randy Carlyle führt die Anaheim Ducks zum Titel in der Pacific Division: Vieler Kritiker in Toronto warfen ihm vor, es hätte am Trainer und nicht am Team gelegen, als die Maple Leafs sportlich in der Krise waren. Doch Carlyle hat schon häufiger seine Anpassungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Er wird die Ducks zum Divisionstitel am Pazifik führen.

15. Tyler Toffoli trifft 40 Mal: Wenn jemals ein NHL-Stürmer einen positive Trend hatte, dann ist es Toffoli, der 24-jährige Flügelspieler der LA Kings. Er hat alle Voraussetzungen zusammen um von seinen zuletzt 31 Toren auf ein neues Karrierehighlight von über 40 Toren zu kommen.

16. Flames zünden wieder: Kaderveränderungen von General Manager Brad Treveling konnten Schwächen im Kader der Flames kompensieren. Die zuletzt ans Tabellenende zurückgefallenen Kufencracks werden mit mehr Tempo und Jugend im Team am Pazifik tabellarisch wieder emporsteigen und nach einem Jahr ohne Playoffs in diese zurückkehren können.

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