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2. Powerranking: Avalanche klettern an die Spitze

Lightning und Capitals büßen ihre Top-Plätze in der Bestenliste von NHL.com/de ein

von Marc Rösch @NHLde / NHL.com/de Freier Autor

Die Bestenliste ist das wöchentliche Teamranking von NHL.com/de. Es spiegelt nicht immer den aktuellen Tabellenstand wider und ist eher auf eine langfristige Sicht angelegt. Statistiken und Teambilanzen beinhalten die Spiele von Sonntag auf Montag.

Auch in der zweiten Woche der NHL-Spielzeit 2019/20 waren die Colorado Avalanche nicht zu stoppen. Das Team aus der Western Conference blieb erneut ungeschlagen und kletterte im Powerranking auf den ersten Platz. Etwas holpriger verlief hingegen die Woche der Tampa Bay Lightning und der Washington Capitals. Die beiden Führenden der ersten Ausgabe büßten ihre Top-Plätze ein.

1. Colorado Avalanche (4-0-0, Vorwoche: 3.)

Viel wurde von den Colorado Avalanche vor der Saison erwartet, viel haben sie in den ersten Wochen gezeigt. Mit vier Siegen in Folge und einer positiven Torbilanz von 16 zu 9 Treffern führt das Team von Philipp Grubauer die Central Division an. Grund genug, um auch im Powerranking auf den Platz an der Sonne zu springen. 

Ob sie sich dort halten können, zeigt die kommende Woche. Mit den Washington Capitals, Pittsburgh Penguins, Florida Panthers und Tampa Bay Lightning hält der Spielplan knifflige Aufgaben parat.

2. Boston Bruins (4-1-0, Vorwoche: 5.)

Die Bilanz der Boston Bruins lässt sich ebenfalls vorzeigen. In der vergangenen Woche überzeugten sie auswärts bei den Vegas Golden Knights (4:3) und im heimischen TD Garden gegen die New Jersey Devils (3:0). Auch die Niederlage gegen Colorado am Donnerstag (2:4) kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Bruins in einer blendenden Verfassung sind. 

Torhüter Tuukka Rask erwies sich bislang als sicherer Rückhalt. Drei Siege bei drei Starts und einen Gegentorschnitt von 1,33 hat der Schlussmann vorzuweisen. In der kommenden Woche treffen die Bruins auf die Anaheim Ducks, Lightning und Toronto Maple Leafs.  

Video: NJD@BOS: Marchands Versuch wird abgefälscht

3. Tampa Bay Lightning (2-2-1, Vorwoche: 1.)

Eines der wohl ambitioniertesten Teams der Liga kam mehr schlecht als recht aus den Startblöcken. Nach fünf Spielen stehen für die Tampa Bay Lightning lediglich zwei Siege zu Buche. Am Samstag blieben sie gegen die Ottawa Senators blass und kassierten eine 2:4-Niederlage. 

Kapitän Steven Stamkos (3 Tore, 3 Assists), Nikita Kucherov (3 Tore, 3 Assists) und Mikhail Sergachev (6 Assists) führen die teaminterne Scorerliste mit jeweils sechs Punkten an. Gegen die Montreal Canadiens, die Bruins und die Avalanche wollen die Lightning in der kommenden Woche wieder zu ihrer Stabilität finden.

4. Washington Capitals (3-1-2, Vorwoche: 2.)

Auch bei den Washington Capitals ist noch mächtig Sand im Getriebe, weshalb sie zwei Plätze nach unten rutschen. Nach drei Niederlagen in Folge gegen die Carolina Hurricanes, Dallas Stars und Nashville Predators schafften sie am Samstag beim zweiten Kräftemessen mit den Stars innerhalb von fünf Tagen den Befreiungsschlag. Im American Airlines Center überzeugten die Capitals mit einem 4:1-Sieg und hoffen nun auf Rückenwind für die kommenden Aufgaben gegen die Avalanche, Maple Leafs und New York Rangers. 

Top-Performer im Dress von Washington ist Verteidiger John Carlson. Mit zwei Toren und acht Assists liegt er in der teaminternen Wertung vorne. 

5. Edmonton Oilers (5-0-0, Vorwoche: 16.)

Eine Woche, drei Siege, 13 Tore und ein Sprung auf den fünften Platz im Powerranking. Die Edmonton Oilers starteten katapultartig in die neue Saison und straften sämtliche Kritiker Lügen. Bei ihrer ersten Auswärtsreise der laufenden Saison in die Metropolregion New York machten sie keine Gastgeschenke.

Connor McDavid und Leon Draisaitl hatten ihren Spaß mit den New York Islanders (5:2), Devils (4:3 nach Penaltyschießen) und Rangers (4:1). Die beiden Ausnahmekönner haben nach fünf gespielten Partien zusammen 23 Punkte vorzuweisen und dürften auch ihren Gegnern in der kommenden Woche die Schweißperlen ins Gesicht laufen lassen.

Video: EDM@NYR: Draisaitl überwindet Lundqvist

6. Pittsburgh Penguins (4-2-0, Vorwoche: 8.)

In der vergangenen Woche nahmen die Pittsburgh Penguins mächtig Fahrt auf. Nach einer 1:4-Niederlage gegen die Winnipeg Jets strichen sie durchaus beachtliche Ergebnisse ein. Nach einem Zittersieg gegen die Anaheim Ducks am Donnerstag vor eigenem Publikum (2:1) drehte Pittsburgh am Wochenende voll auf. 

In Minnesota (7:4) und Winnipeg (7:2) stellten die Penguins ihre Abschlussstärke unter Beweis. Kapitän Sidney Crosby führt die teaminterne Scorerwertung mit zehn Punkten (3 Tore, 7 Assists) an. Avalanche, Stars und Golden Knights heißen die nächsten Kontrahenten der Penguins.

7. St. Louis Blues (3-1-1, Vorwoche: 4.)

Ob der Titelgewinn 2019 die St. Louis Blues in der neuen Spielzeit beflügeln oder wie eine Last auf ihren Schultern liegen wird, steht noch nicht fest. Nach fünf Spielen weist ihre Bilanz immerhin drei Siege aus. 

Bei ihrer Niederlage gegen die Canadiens am Samstag (3:6) offenbarten die Blues jedoch große Lücken in der Hintermannschaft. Diese gilt es nun möglichst schnell zu stopfen, um beim Rückspiel am kommenden Samstag im Enterprise Center als Sieger vom Eis zu gehen. 

8. Toronto Maple Leafs (3-2-1, Vorwoche: 6.)

Die Toronto Maple Leafs stehen in dieser Saison für Eishockey, das Spaß macht. In ihren sechs Auftritten gab es insgesamt 46 Tore zu bestaunen. Gleich sechs Maple-Leafs-Akteure können fünf oder mehr Punkte vorweisen.

Trotzdem reichte diese geballte Offensivkraft gegen die Blues (2:3) und Lightning (3:7) nicht für Punkte. Gegen die Minnesota Wild, Capitals und Bruins dürfen die Maple Leafs in der kommenden Woche zeigen, dass sie auch in der Defensive stabil sein können. 

9. Carolina Hurricanes (5-1-0, Vorwoche: 11.)

Gleich vier Mal mussten die Carolina Hurricanes in der vergangenen Woche ran. Dass sie dieser hohen Belastung standhalten können, bewiesen sie gegen die Lightning (4:3 nach Overtime), Florida Panthers (6:3) und Islanders (5:2). 

Zwar ging den Hurricanes zum Ende der Woche ein wenig die Luft aus, doch kann auch die 2:3-Niederlage gegen die Columbus Blue Jackets am Samstag nicht darüber hinwegtäuschen, dass ihnen der Saisonstart wahrlich gelungen ist. Mit zehn Punkten aus sechs Spielen sind sie in der Momentaufnahme das punktbeste Team der Eastern Conference. 

Video: NYI@CAR: Hamilton bringt Niederreiters Pass heim

10. Vegas Golden Knights (4-2-0, Vorwoche: 9.)

Mit Bravour meisterten die Vegas Golden Knights in der vergangenen Woche ihre Aufgaben gegen die Calgary Flames (6:2) und Los Angeles Kings (5:2). Am Donnerstag verschenkten sie in der Gila River Arena jedoch wichtige Punkte gegen die Coyotes. 

Vegas schaffte es trotz 38 Torschüssen nur einmal, den Puck ins gegnerische Tor zu befördern und kassierte eine 1:4-Niederlage, die sich negativ auf den Platz im Powerranking auswirkte.

11. Nashville Predators (3-2-0, Vorwoche: 7.)

Für die Nashville Predators ging es im Powerranking deutlich nach unten. In der vergangenen Woche gewannen sie zwar gegen hoch einzuschätzende Gegner aus San Jose (5:2) und Washington (6:5). Einen Dämpfer kassierten sie dann jedoch am Samstag. Bei den Los Angeles Kings (4:7) fingen sich die Predators vier unbeantwortete Gegentore ein.

Dass dies nur ein Ausrutscher war, möchte Nashville in der kommenden Woche beweisen. Ihre Auswärtsreise führt die Predators zunächst weiter nach Vegas und Arizona, ehe am Samstag die Panthers in der Bridgestone Arena ihre Visitenkarte abgeben werden.

Video: SJS@NSH: Josi im PP zu seinem zweiten Tor im Spiel

12. Buffalo Sabres (4-0-1, Vorwoche: 15.)

Den Respekt ihrer Konkurrenz haben die Buffalo Sabres schon zu dieser frühen Phase der Saison sicher. Das Team von Coach Ralph Krueger absolvierte die ersten beiden Wochen ohne Niederlage nach regulärer Spielzeit. Folgerichtig sind sie in ihrer Atlantic Division das Maß der Dinge und stehen mit neun Punkten an der Tabellenspitze.

Jack Eichel (3 Tore, 4 Assists) und Rasmus Dahlin (1 Tor, 6 Assists) führen die teaminterne Scorerliste mit jeweils sieben Punkten an. In der kommenden Woche steht für die Sabres ein hartes Pflichtprogramm mit einer Auswärtsreise an die Pazifikküste an.

13. Anaheim Ducks (4-0-1, Vorwoche: -)

Solide verlief der Saisonstart für die Anaheim Ducks. Sie überzeugten in der vergangenen Woche mit Siegen gegen die Detroit Red Wings (3:1) und Columbus Blue Jackets (2:1). Ihre acht Punkte aus den ersten fünf Spielen waren genug, um in der Pacific Division auf dem zweiten Platz zu landen.

14. Winnipeg Jets (4-3-0, Vorwoche: 14.)

In Sachen Konstanz noch deutlich Luft nach oben haben die Winnipeg Jets. Sehenswert waren Winnipegs Auftritte gegen die Wild (5:2), Blackhawks (3:2) und Penguins (4:1). Federn ließen sie jedoch gegen die Islanders (1:4) und am Sonntag zuhause beim zweiten Aufeinandertreffen mit den Penguins innerhalb von sechs Tagen (2:7). Patrik Laine, dem gegen die Wild vier Punkte gelangen, führt die Scorerwertung mit elf Zählern (3 Tore, 8 Assists) an.

 

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15. Montreal Canadiens (4-3-0, Vorwoche: -)

In der vergangenen Woche fuhren die Montreal Canadiens nur einen Sieg aus drei Spielen ein und trotzdem schafften sie den Sprung in die Top 16 des Powerrankings. Nach Niederlagen gegen die Sabres (4:5 nach Overtime) und Red Wings (2:4) gelang ihnen am Samstag der Befreiungsschlag. Gegen die amtierenden Stanley-Cup-Champions aus St. Louis brannten die Canadiens ein regelrechtes Offensivfeuerwerk ab (6:3) und setzten ein positives Zeichen für die kommenden Aufgaben.

16. New York Rangers (2-1-0, Vorwoche: 10.)

Sechs Tage Pause hatten die New York Rangers vor ihrem dritten Saisonspiel gegen die Oilers. Zu viel für das Team aus Manhattan, das seine gute Form nicht konservieren konnte und daheim mit 1:4 unterlag. Jetzt geht es für die Rangers zunächst nach New Jersey und Washington, ehe am Sonntag die Vancouver Canucks in den Madison Square Garden kommen. Von den gegnerischen Defensivreihen nicht zu stoppen scheint Mika Zibanejad. Der Schwede kann eine hervorragende Ausbeute von vier Toren und vier Assists aus drei Spielen vorweisen.

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