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Weihnachtswünsche sollen wahr werden

Ein Wunschzettel an den Weihnachtsmann für alle 31 Teams der NHL

von Bernd Rösch @nhlde / NHL.com/de Chefautor

Ein Christbaum, Plätzchen. Lebkuchen und Glühwein gehören ebenso zu Weihnachten wie das Verfassen eines Wunschzettels. Woher sollte denn ansonsten das Christkind oder der Weihnachtsmann wissen, was das Herz begehrt? Trainer, Spieler, Manager und Fans der 31 NHL-Teams würden sich sicherlich gerne folgende Wünsche für ihr Team erfüllen lassen. 

Lieber Weihnachtsmann, ich wünsche mir:

Anaheim Ducks: - dass die Verletztenmisere bei den Ducks sich ihrem Ende neigt und auch Corey Perry bald wieder mit von der Partie sein wird.

Arizona Coyotes: - dass inmitten der Wüste Arizonas ein Eishockeymärchen geschrieben wird. Ach ja, und falls noch ein Wunsch frei ist einen starken, effektiven Außenstürmer. 

Boston Bruins: - dass die Bruins nach der Weihnachtspause etwas weniger Strafminuten kassieren als die 405 in 37 Spielen.

Buffalo Sabres: - dass die Sabres ihren eingeschlagenen Weg beibehalten und sich nach sieben Jahren wieder für die Stanley Cup Playoffs qualifizieren.

Calgary Flames: - dass die Flames einen Lauf hinlegen und wieder eine ganze Region begeistern werden wie 2004 als sie in das Stanley Cup Finale einzogen.

Carolina Hurricanes: - dass die Hurricanes sich im Abschluss etwas treffsicherer beweisen als mit ihrer 6,6 Prozent Schussquote (Platz 31) bis zur Weihnachtspause.

Chicago Blackhawks: - dass die Blackhawks auch häufiger mal 'zu Null' spielen, was in der laufenden Saison erst einmal vorkam, am 14. November gegen die St. Louis Blues.

Colorado Avalanche: - dass Mikko Rantanen oder Nathan MacKinnon als erster Spieler der Avalanche nach Peter Forsberg (2002/03) die Art Ross Trophy gewinnt.

Columbus Blue Jackets: - dass die Blue Jackets zum ersten Mal in ihrer Franchisegeschichte als Divisions-Erster eine Saison abschließen.

Dallas Stars: - dass ein Spieler der Stars wieder unter den besten 50 Scorern der Liga aufzufinden sein wird. (Tyler Seguin, 32 Punkte, Platz 57)

Detroit Red Wings: - dass die guten alten Zeiten bei den Red Wings zurückkehren, in denen sie sich zwischen 1990/91 und 2015/16 ununterbrochen für die Stanley Cup Playoffs qualifizierten und viermal den Stanley Cup (1997, 1998, 2002, 2008) gewannen.

Edmonton Oilers: - dass die Oilers nicht mehr so viele Unterzahltreffer kassieren (28) und ihre Penalty-Killing-Quote von 75,6 Prozent deutlich verbessern.

Florida Panthers: - dass die Panthers wieder Konstanz in ihr Spiel bringen und häufiger eine Serie wie Anfang November hinlegen, als sie fünf Partien hintereinander gewannen.

Los Angeles Kings: - dass die Kings wieder mehr Torgefahr ausstrahlen und den letzten Tabellenplatz als Team mit den am wenigsten erzielten Toren (85) abgeben.

Minnesota Wild: - dass wieder mehr junge Angreifer aus ihrer Organisation den Sprung in den NHL-Kader schaffen. Ihr einziger Stürmer-Rookie, der regelmäßig zu Einsätzen kam ist Linksaußen Jordan Greenway.

Montreal Canadiens: - dass die Canadiens mehr Powerplaytore erzielen. Mit einer Überzahlquote von 12,7 Prozent belegen die Frankokanadier den letzten Platz.

Nashville Predators: - dass die Predators wieder den Sprung an die Tabellenspitze der Central Division und Western Conference schaffen und den Gewinn der Presidents' Trophy verteidigen können.

 

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New Jersey Devils: - dass die Devils auswärts mehr Schrecken verbreiten als mit ihren bisher drei Siegen aus 18 Auftritten in der Fremde. 

New York Islanders: - dass die Islanders am Saisonende in der Tabelle vor ihren Nachbarn aus Manhattan stehen.

New York Rangers: - dass die Rangers ihre Talfahrt beenden können und am Saisonende vor ihren Nachbarn aus Brooklyn stehen.

Ottawa Senators: - dass die Senators mit etwas mehr Erfahrung in der Defensivabteilung nicht mehr die Schießbude der Eastern Conference sind.

Philadelphia Flyers: - dass der Erfolg der Flyers unter Coach Scott Gordon weiterhin anhält. Drei Siege aus vier Spielen nach dem Trainerwechsel lassen wieder hoffen. 

Pittsburgh Penguins: - dass die Penguins ihre Aufholjagd nach einem schwachen Saisonstart fortsetzen können und beweisen, dass sie erneut ein Titelkandidat sind. 

San Jose Sharks: - dass Schlussman Martin Jones (2,86 GAA; 89,9 SV%) wieder zu seiner alten Stärke findet und dass seine Vorderleute auch einmal im Penaltyschießen treffen (0 von 9).

St. Louis Blues: - dass die Blues nicht mehr am längsten auf den ersten Stanley-Cup-Gewinn warten müssen (seit 1967)

Tampa Bay Lightning: - dass die Lightning als punktbestes Team mit den meisten geschossenen Toren und dem ligaweit ersten Tabellenplatz weiterhin keine Wünsche offen lassen.

Toronto Maple Leafs: - dass dem jungen, aufstrebenden, ehrgeizigen Team der Maple Leafs, das mit seiner Spielweise begeistert, zum Saisonende hin nicht die Luft ausgeht.

Vancouver Canucks: - dass für die Canucks die Zeit schon zwei, drei Jahre fortgeschritten wäre und sich dann ihre hochbegabten Spieler ihrem Leistungszenit nähern.

Vegas Golden Knights: - dass den Golden Knights eine Wiederholung des Wunders aus der Vorsaison gelingt, in der sie bis in das Stanley Cup Finale eingezogen sind.

Washington Capitals: - dass den Capitals Alex Ovechkin noch mehrere Jahre erhalten bleibt und er viele Rekorde brechen und neue Meilensteine aufstellen wird.

Winnipeg Jets: - dass Mark Scheifele seinen Dezember-Lauf (12 Spiele, 9 Tore, 11 Assists) fortsetzt und die Jets sich zum Aushängeschild des kanadischen Eishockeys entwickeln.

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