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J.J. Moser hinterlässt in diesen Tagen große Fußspuren beim Tampa Bay Lightning. Der Schweizer Verteidiger sammelte in vier Playoff-Spielen drei Scorerpunkte und ist damit der viertbeste Scorer bei Tampa. Immer, wenn der Lightning in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 gegen die Montreal Canadiens gewann, tauchte auch der 25-Jährige aus Biel auf dem Scoreboard auf. Doch Moser bringt weit mehr als offensive Unterstützung:  1,86 Meter große Linksschüsse stellt mit acht geblockten Schüssen den teaminternen Bestwert auf und fuhr zudem sechs Checks.

Tampas Trainer Jon Cooper wurde bei einer Pressekonferenz am Mittwoch auf Moser angesprochen und ob er schwon gewusst hatte, welchen Spieler er im Austausch für Mikhail Sergachev vom Utah Mammoth bekam.

„Es war schwer für mich, ihn gehen zu sehen. Aber ich bin lange genug im Geschäft, um das zu verstehen“, sagte Cooper über den Sergachev-Abgang. „Ich durfte ‚Sergi‘ über Jahre kennenlernen. Er hat lange für uns gespielt und mit uns gewonnen. Wir haben ihn groß rausgebracht. Es war großartig.“

Mit Moser aber erhielt der Lightning mehr als er damals vielleicht erwartet hatte. „Ich habe nicht viel über J.J. gewusst, außer, dass ich schon ein paarmal gegen ihn gecoacht hatte. Ich habe auch viel über Patrick Fischer über ihn herausgefunden. Ich wusste, dass wir da einen guten Spieler bekommen. Ich wusste aber nicht, wie gut sein 200-Fuß-Spiel ist. Ich dachte eher, dass er ein Skater ist, der die Angriffe unterstützt. Ich hatte seine Fähigkeiten zum Verteidigen nicht erkannt. Er ist ein phänomenaler Junge, bei dem du so viele Kästchen abhaken kannst. Wenn du dir den Trade heute anschaust, dann war es eine Win-Win-Situation für beide Seiten.“

Tampa spielt am Mittwochabend (7 p.m. ET; Donnerstag, 1 Uhr MESZ) in Spiel 5 zu Hause in der Benchmark International Arena gegen die Montreal Candiens. Die Best-of-7-Serie ist ausgeglichen (2:2).

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