Minnesota Wild - St. Louis Blues 3:4
Die St. Louis Blues haben mit einem 4:3-Auswärtssieg im Excel Energy Center gegen die Minnesota Wild in der Honda West Division an Boden gutgemacht. Dabei sah es in den ersten zwei Dritteln nach einem Wild-Sieg aus: Jonas Brodin (18.) und Joel Eriksson Ek (21.) brachten Minnesota erst mit 2:0 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer von Mike Hoffman (31., im Powerplay) erhöhte Marcus Foligno postwendend auf 3:1 (32.). Im Schlussdrittel aber legten die Blues ein Comeback aufs Eis: Erneut Hoffman im Powerplay (44.), Jordan Kyrou (48.) und 23 Sekunden vor Schluss Robert Thomas (60.) sorgten für wichtige Punkte für St. Louis im Playoff-Rennen.
Bei den Wild musste Torwart Cam Talbot (28 Saves, 87,5 Prozent Fangquote) nach acht Spielen wieder eine Niederlage nach regulärer Spielzeit hinnehmen. Sowohl der Schweizer Kevin Fiala (14:22 Minuten Eiszeit, davon 0:56 im Powerplay) wie der Deutsche Nico Sturm (12:26 Minuten Eiszeit, davon 0:08 im Penalty Killing) blieben ohne Scorerpunkt. Blues-Goalie Jordan Binnington stoppte 26 von 29 Schüssen (89,7 Prozent Fangquote).
Montreal Canadiens - Toronto Maple Leafs 1:4
Die Toronto Maple Leafs haben mit einem 4:1-Auswärtssieg im Bell Centre gegen die Montreal Canadiens als erstes Team in der Scotia North Division das Playoff-Ticket gelöst. Der Tor-Express der Maple Leafs kam dabei schon früh ins Rollen: William Nylander (2., im Powerplay), Auston Matthews (9.) und Jake Muzzin (27.) besorgten einen 3:0-Vorsprung. Danach brachte Nick Suzuki auch die Canadiens auf die Anzeigetafel (36.), doch im Schlussabschnitt stellte Adam Brooks den alten Abstand wieder her und traf zum Endstand (49.).
Montreals Keeper Jake Allen entschärfte 25 Schüsse (86,2 Prozent Fangquote), Torontos Jack Campbell deren 32 (97,0 Prozent). Maple-Leafs-Routinier Joe Thornton (41) gab mit einem sekundären Assist zum 3:0 seinen 1100. NHL-Assist.
Winnipeg Jets - Edmonton Oilers 1:3
Die Edmonton Oilers haben einen 3:1-Auswärtssieg im Bell MTS Place gegen die Winnipeg Jets gefeiert. Dabei lieferten die Superstars der Oilers wieder ab: Connor McDavid verlängerte seine Scoring-Serie mit drei Assists auf nun fünf Spiele (5-10-15). Der Deutsche Leon Draisaitl (21:11 Minuten Eiszeit, davon 3:12 im Powerplay und 0:13 im Penalty Killing) traf per Empty-Net-Tor zum Endstand und verlängerte seine Scoring-Serie auf drei Spiele (2-2-4).
Edmonton war griffig im Powerplay (2/3) und schoss in Überzahl erst durch Tyson Barrie (11.) und dann durch Ryan Nugent-Hopkins (27.) Führungen heraus. Für die Jets hatte zwischenzeitlich Blake Wheeler den Ehrentreffer erzielt.
Winnipegs Torwart Connor Hellebuyck verbuchte 24 Saves (92,3 Prozent Fangquote), konnte die fünfte Niederlage in Folge aber nicht abwenden. Edmontons Mikko Koskinen stoppte 29 Schüsse (96,7 Prozent). Der Deutsche Dominik Kahun (16:26 Minuten Eiszeit, davon 0:32 im Powerplay) und Schweizer Gaetan Haas (8:37 Minuten Eiszeit, davon 1:05 in Unterzahl) blieben ohne Scorerpunkt.