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Während in der NHL die reguläre Saison 2019/20 seit dem 12. März aufgrund der Bedenken im Zusammenhang mit dem Coronavirus pausiert, liefert NHL.com/de weiterhin eigene Storys. In einer Serie benennen wir die wichtigsten Awards, die im Anschluss einer NHL-Saison verliehen werden, nach verdienstvollen Spielern und Funktionären aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem leicht ironischen Augenzwinkern kurzerhand um. In dieser Folge: Jack Adams Award und General Manager of the Year Award.

Ralph Krueger Award (Jack Adams Award)
Der Jack Adams Award ist eine Auszeichnung, die jährlich von der NHL Broadcasters' Association an den NHL-Trainer verliehen wird, der nach ihrer Einschätzung am meisten zum Erfolg seiner Mannschaft beigetragen hat. Der Award wird in Gedenken an Jack Adams, dem langjährigen Trainer und General Manager der Detroit Red Wings, verliehen.
"Während seiner gesamten Karriere hat Ralph die Fähigkeit bewiesen, sich an vielfältige Umgebungen mit hohem Erwartungsdruck anzupassen und gleichzeitig einige der besten Spieler der Welt zu führen. Seine starken Kommunikationsfähigkeiten, seine Führungsqualitäten und sein vielfältiger Hintergrund machen ihn zu einem einzigartig qualifizierten Kandidaten, um unser Team in die Zukunft zu führen." General Manager Jason Botterill von den Buffalo Sabres war am 15. Mai 2019 voll des Lobes über Ralph Krueger, den er als neuen Trainer der Sabres vorstellte.

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Unter Kruegers Vorgänger Phil Housley hatten die Sabres 2018/19 den 13. Platz in der Eastern Conference belegt, 22 Punkte betrug ihr Rückstand auf die zweite Wildcard. In diesem Jahr verpassten sie als 13. mit einer Punktequote von 49,3 Prozent (30-31-8) knapp, um 0,07 Prozent, die Stanley-Cup-Qualifikation. An Kruegers akribischer Arbeit sollte es nicht gelegen haben, dass Stanley Cup Playoffs zum zehnten Mal in Folge ohne den Klub aus Buffalo stattfinden werden.
Der in Winnipeg, Mannitoba geborene Deutsch-Kanadier mit Schweizer Staatsangehörigkeit zählt zu den renommiertesten Coaches im internationalen Eishockey. Er begann seine Trainertätigkeit als Spielertrainer des Duisburger SV in der 2. Bundesliga. Seine größten Erfolge auf Vereinsebene feierte Krueger in Österreich, wo er mit dem VEU Feldkirch (1991/92-1997/98) zwischen 1994 und 1998 fünfmal hintereinander österreichischer Meister wurde.
Von 1998 bis 2010 war Krueger Cheftrainer der Schweizer Nationalmannschaft und hatte maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung des Schweizer Eishockeys. Im Anschluss der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver heuerte er als Assistenztrainer bei den Edmonton Oilers (2010-2012) an und im Sommer 2012 wurde er zu deren Headcoach ernannt. Die Oilers verpassten jedoch in der Saison 2012/13 erneut die Playoffs und Krueger wurde seines Amtes enthoben.
Krueger wurde sportlicher Berater für die kanadische Nationalmannschaft und gewann mit Team Canada die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi. Zu einem weiteren Erfolg auf der internationalen Bühne kam der 60-Jährige beim World Cup of Hockey 2016 als Trainer von Team Europa, das sich erst im Finale der kanadischen Auswahl geschlagen geben musste.
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Franz Reindl Award (GM of the Year Award)
Der General Manager of the Year Award ist eine jährliche Auszeichnung, mit der die Arbeit der Manager gewürdigt wird. Am Ende der regulären Spielzeit findet eine Abstimmung unter den 31 General Managern und einem Gremium aus NHL-Führungskräften sowie Print- und Rundfunkmedienvertretern statt.

Franz Reindl WCH

Der Erfolg von Team Europa beim World Cup of Hockey 2016 geht einher mit dem Namen Franz Reindl, der als Teampräsident, zusammen mit Teammanager Miroslav Satan und Headcoach Ralph Krueger das Kunststück vollbrachte, bei null beginnend ein perfektes Umfeld für eine Mannschaft zu schaffen, die aus Spielern von acht Nationen zusammengestellt wurde. Ein Unterfangen, das vollauf geglückt ist. Bestätigt durch den zweiten Platz der Mannschaft bei diesem Turnier der Besten.
Reindl ist ein Eishockey-Funktionär, der weltweit Anerkennung genießt. Sei es als jahrelanger Sportdirektor beim Deutschen Eishockeybund ab 1992, als Co-Trainer und General Manager der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft der Männer bei internationalen Turnieren, wie Weltmeisterschaften, Olympiateilnahmen und dem World Cup of Hockey 2004, als Generalsekretär für die Organisation von IIHF-Weltmeisterschaften in Deutschland und als deutscher Vertreter in den Komitees des IIHF.
Seit 2014 ist der 65-Jährige gebürtige Garmisch-Partenkirchner Präsident des DEB und seit 2016 Mitglied im Vorstand der International Ice Hockey Federation.
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